Herbst 2021
"Kann ich meine Geschichte bitte selbst erzählen?"

Svenja in Café Populaire
Sa 09.10.21
20:30
Mi 13.10.21
20:30
Fr 15.10.21
20:30
Sa 16.10.21
20:30
So 17.10.21
18:00
Di 19.10.21
20:30
Mi 20.10.21
20:30
Do 21.10.21
20:30
Fr 22.10.21
20:30
So 24.10.21
18:00
Produktion der Dekadenz Café Populaire Theater, Eigenproduktion, Kleinkunst & More
Satire von Nora Abdel-Maksoud

In der Kleinstadt Blinden steht das Gasthaus „Zur Goldenen Möwe“. Aus der guten alten Zeit, in der oben und unten, links und rechts noch Orientierung gaben, hat es sich seinen Ruf als feucht-fröhliche und kulturelle Zentrale der Stadt und Treffpunkt der Blindener Arbeiter herübergerettet. Nur ist die Möwe arg in die Jahre gekommen. Klassen gibt es offiziell nicht mehr. Und wer geht für ein bisschen Kultur schon vor die Tür, wenn online die Welt zur Serie erklärt wird. Droht das Schicksal aller renovierungsbedürftigen Häuser: Kette, Supermarkt oder Apartmenthaus?
Aber da ist Svenja, heart of the city of Blinden, von Beruf Hospiz-Clown, ein guter Mensch, die es aber heutzutage nicht leicht hat, mit ihren weltverbessernden Anliegen durchzudringen. Also versucht sie es mit einer Zweitkarriere als youtube-vloggerin und verbreitet Anleitungen für antidiskriminatorischen Humor. Achtung: nur 8 Follower, 4 davon bereits verstorbene Hospizgäste.
Als Svenja von einer Neuausschreibung für die Möwe erfährt, schlägt ihre Stunde. Sie tritt den Kampf an um den zukünftigen Besitz des Gasthauses. Im Moment des wichtigsten Auftritts – dem Pitch für ihr neues Möwen-Konzept – fährt der Blitz in sie. Besser gesagt „Der Don“ – eine Art Alter Ego, eine böse Abspaltung ihrer selbst, die Arme, Arbeiter, working poor, die Schwächsten der Stadt entschieden verachtet – und plötzlich steigen auch die Klickzahlen. Da kommt Freude auf, mindestens Schadenfreude – bestenfalls eine Vorstufe von Gerechtigkeit.

mit Daniela Bjelobradic, Andreas Jähnert, Eva Kuen und Lukas Lobis

Regie: Elke Hartmann
Bühne, Kostüme: Alexia Engl
Regieassistenz: Fabian Mair Mitterer
Arrangement „Man In The Mirror”: Maria Craffonara
Di 12.10.21
20:30
OEW & Dekadenz Ans Eingemachte! Talk
In unregelmäßigen Abständen wird der Anreiterkeller zum Forum für Fragen der Zeit. OEW – Organisation für Eine solidarische Welt und Dekadenz laden zum Gesprächsformat „Ans Eingemachte!“ Auf Augenhöhe mit Expert*innen aus unterschiedlichen Feldern verhandelt das Publikum gesellschaftspolitische Fragen. Künstlerische Impulse regten an und führten durch den Abend.

Das Thema der Ausgabe wird kurzfristig fixiert. So bleibt die Ausrichtung brandaktuell. Schwerpunkt und Gäste werden also kurzfristig online veröffentlicht.
Sa 23.10.21
19:30
Dekadenz, Hofburg & VBB adventura dantis Literatur, Theater, Tanz & Performance, Eigenproduktion, Talk, Pop
2021 ist Dante-Jahr! Der 700. Todestag des Dichters wird landauf landab gefeiert. Hofburg Brixen, VBB und Dekadenz haben sich zu diesem Jubiläum und für ein besonderes Projekt zusammengetan.

adventura dantis ist ein stimmungsvoller Dante-Abend aus Interviews mit Expert*innen verschiedenster Bereiche zur göttlichen Komödie. Was empfindet die Bergsteigerin bei den mittelalterlichen Wegbeschreibungen? Kann Dantes Suche nach dem Paradies mit Flucht verglichen werden? Welches astronomische Wissen hatte Dante und was davon gilt noch heute? Die Gespräche führen an die Göttliche Komödie heran und beschreiben ihre zeitlose Kraft.
Begleitet werden die Gespräche von Lesungen beliebter Canti durch Schauspieler*innen und Autor*innen und von Klängen der Wiener Band Elis Noa.

Geht mit uns auf diese adventura dantis!

Idee und Realisation: Anna Heiss, Ina Tartler, Alma Vallazza
Live-Musik by Elis Noa
Im Astra Brixen
Do 28.10.21
20:30
Barbiero Manera Sartoris (IT) Woland Jazz

In diesem Projekt finden drei Musiker*innen zusammen, die sich zwar schon lange kennen und bewundern, aber noch nie zusammengearbeitet haben. Innerhalb dieser Formation können sie ihre individuellen Besonderheiten ausgezeichnet zur Geltung bringen. Emanuele Sartoris tritt mit seiner romantisch-dekadenten Klavier-Musik in Dialog mit Schlagzeuger Massimo Barbiero und der Violinistin Eloisa Manera. Maneras Einflüsse reichen vom zeitgenössischen Folk über den Jazz bis hin zum Experimentellen. Massimo Barbiero, für den das Etikett Jazzschlagzzeuger zu kurz greift, nutzt hier sein ganzes Instrumentarium und gibt Violine und Piano ganz neue Färbungen.
Das Trio arbeitet im Projekt zu Bulgakows Roman „Der Meister und Margarita“ und damit zu einem Text, der voller kontroversieller Debatten und Überlegungen steckt. Die slawische, besonders russische Tradition, hat starken Einfluss auf die Musik genommen. Der Bezug auf die Literatur von Bulgakov und die Musik von Prokofiev und Shostakovich ist deutlich, die Zitate aber keineswegs banal.

Woland sancisce il debutto di tre musicisti che, pur conoscendosi e stimandosi vicendevolmente, mai avevano inciso insieme prima d'ora. I protagonisti mantengono, all'interno della suite, però, una loro particolare identità. Emanuele Sartoris sfoggia un pianismo romantico, decadente, aperto al dialogo con i due altri sodali. La violinista Eloisa Manera mette in mostra una cultura ampia, dal classico-contemporaneo al folk, al jazz, e un'inclinazione, come scelta estetica, verso l'area sperimentale. Massimo Barbiero, cui l'etichetta di batterista jazz sta indubbiamente stretta, usa qui tutto il suo strumentario per colorare, sistemare o ricollocare altrove, quanto prodotto da pianoforte e violino.
Il trio ha lavorato sulle evocazioni di “Il Maestro E Margherita”, un testo pieno di motivi di dibattito e di riflessione. La tradizione russa, e dei paesi slavi, ha offerto, secondo questo angolo di visuale, un contributo fondamentale alla proposta musicale. Il riferimento a Bulgakov e alla Russia di Prokofiev e Shostakovich è così facilmente riscontrabile e risolto in maniera non certo banale.

Das Konzert ist das erste der Reihe "Norbert's Choice". Unser Präsident und pensionierter musikalischer Leiter Norbert Dalsass lädt jährlich eine Band ein.

Massimo Barbiero: drums, percussion
Eloisa Manera: violin, loop
Emanuele Sartoris: piano

Fr 05.11.21
20:30
Sa 06.11.21
20:30
Martin Puntigam Glückskatze Kleinkunst & More, Gastproduktion

Das große neue Soloprogramm zum 30jährigen Bühnenjubiläum! Und 50. Geburtstag – quasi 80 Jahre Puntigam. Gibt es einen besseren Zeitpunkt zu feiern? Als Sir des gehobenen X-Rated-Entertainments und augenfreundlichen MC der Science Busters?

Eigentlich wollte es Martin Puntigam nach all den Jahren einmal krachen lassen. Gemeinsam mit dem Publikum seine größten Erfolge Revue passieren lassen. Gut gelaunt in die Zukunft schauen. Die schaut aber nicht rosig aus. Vögel weg. Insekten weg. Viren im Vormarsch. Erderwärmung. Wofür die Dinosaurier einen Asteroiden gebraucht haben, das schaffen wir Menschen auch so. Puntigam muss also ran! Weil dass noch einmal ein Herrgott seinen Sohn zur Erlösung auf die Welt schickt, ist nicht zu erwarten. Dafür hat er eine Idee. Denn die Feierlaune lässt er sich nicht kaputtmachen.

Freuen Sie sich auf farbenprächtige Kostüme! Eine nagelneue Verschwörungstheorie!! Und die Enthüllung, wer das eigentlich ist, der Sebastian Kurz spielt!!

Do 11.11.21
20:30
HI5 (AT) FÜNF Jazz

Pulsierende Grooves stehen in den Kompositionen der Band ebenso im Mittelpunkt wie meditative Klangbilder und halsbrecherische Improvisationen. Komplexe Strukturen treffen auf eingängige Melodien, Minimal-Music-Elemente auf Jazz und Rock, Bezüge zur Tradition stehen der Suche nach neuen Klängen gegenüber. Häufig setzen sich die Stücke dieser Band aus eigenständigen Teilen zusammen und erzählen dabei kleine Geschichten ohne Worte, die zu einer großen Erzählung zusammenfließen. Mit dem vierten Album „FÜNF“ beweisen die vier Tiroler, dass auch Instrumentalmusik unter die Haut gehen kann.

Musica da camera multiritmica, originale, dinamica, energizzante, variegata – e per di più farcita di stacchi sorprendenti: il quartetto HI5 è nato solo nel 2010 ma è entrato immediatamente negli highlights della giovane scena jazzistica di Innsbruck. Negli arrangiamenti e nelle composizioni dei quattro musicisti ricorrono grooves a ritmi serrati che si alternano a suoni meditativi e ardite improvvisazioni. Le strutture più complesse si fondono con le melodie più limpide, la musica minimalista con il jazz e il rock, gli elementi della tradizione con le nuove sonorità.

Chris Norz: drums
Philipp Ossanna: guitar
Matthias Legner: vibraphone
Clemens Rofner: bass

Sa 13.11.21
20:30
Alicia Edelweiss (A, GB) When I'm enlightened, everything will be better. Gastproduktion, Pop

„Freak-folk, chamber-pop and more wonderfully crazy than anyone else in a long time.“ – Radio FM4

Das zweite Album der in Wien lebenden und arbeitenden Alicia Edelweiss ist eine durch und durch erstaunliche Angelegenheit. Neun Songs zeigen die poetische Kraft und Klarheit ihrer Musik in einnehmender, an- und berührender Deutlichkeit. In Liedern über Erlebtes, Übersteigertes, Geträumtes, in Splittern von Sagen oder aus Kinderbüchern entfaltet sich eine Reflexion über unsere Wirklichkeit. Die zauberhafte Musik ist erschütternd bis erheiternd und zeigt das breite künstlerische und emotionale Spektrum der Musikerin.
Alicia Edelweiss ist eine österreichisch-britische Musikerin, die in Wien lebt. Auf der Suche nach einem ungebundenen Leben reiste sie als Jugendliche durch ganz Europa. Ohne Geld, aber mit Gitarre im Gepäck, begann sie zunächst als Straßenmusikerin. Die „Queen of Freak Folk” (Ö1) tourt aktuell mit ihrem zweiten Album durch Österreich und Deutschland.

Zur Homepage von Alicia Edelweiss geht's hier

Mi 17.11.21
15:00
Kompanie Teatro Zappa Ding, Dong… Passport – Die Schwalbe und das Mädchen Theater, Tanz & Performance, Gastproduktion

„Ding, Dong… Passport“ beginnt in einem Kinderzimmer, in dem ein Mädchen sitzt und davon träumt als Pilotin ferne Länder zu besuchen. Als sich auf dem Weg Richtung Süden eine Schwalbe zu ihr ins Zimmer verirrt, scheinen Teile ihres Traums wahr zu werden. Gemeinsam mit der kleinen Schwalbe reist das Mädchen ihren Vogelschwärmen hinterher, muss ungeahnte Herausforderungen bewältigen und dabei über sich hinauswachsen.

Das Stück ist eine fantastische Ein-Frau-Performance, die mit wenig Text, viel Bewegung und kreativen Einlagen wie Schattentheater und Pantomime auskommt. Es lädt auf sehr gefühlvolle Weise dazu ein, Themen wie Freundschaft, das Umsetzen von Träumen, starke Mädchen, Migration und Kinderrechte mit Kindern zu diskutieren.

Mit Evi Unterthiner

Altersgruppe: von 7 bis 11

Stückdauer: 45 Minuten

Organisiert in Zusammenarbeit mit der OEW-Organisation für Eine solidarische Welt

Wir bieten auch Schulaufführungen an. Zu einigen der Themen stellt die OEW Unterrichtsmaterialien bereit, wahlweise kann ein Nachbereitungsworkshop der OEW gebucht werden. Hierbei greifen Expert*innen auf interaktive Methoden und Übungen aus der Theaterpädagogik zurück. Meldet euch bei Interesse auf info@dekadenz.it

Do 18.11.21
20:30
Kadri Voorand (EST) In Duo With Mihkel Mälgrand Jazz, Gastproduktion

„Kadri Voorand ist eine ebenso begnadete Sängerin wie Pianistin, aber vor allem ist sie ein hyperaktives Energiebündel, das kaum weiß, wohin mit den Einfällen. Ihre Stimme verfügt über einen erstaunlichen Ambitus und ein wunderbares Timbre, ihr Klavierspiel steht dem in nichts nach. Ihre Spontanität, ihre Lust am wohlbeherrschten Chaos machte sie im Nu zum Publikumsliebling. Mit Mihkel Mälgand am Bass stand ihr ein kongenialer Partner zur Seite, dessen Spiel rhythmisch-harmonisch äußerst komplex war“, beschreiben die Westfälische Nachrichten ein Konzert des Duos.
Kadri Voorand ist eine international renommierte Jazz-Sängerin, Pianistin und Komponistin. Ihr Stil ist von catchigen Rhythmen und Pop-, Jazz- und Folk-Improvisationen geprägt. In ihren Kompositionen erzählt sie persönliche Geschichten mit großer Emotionalität.

„Kadri Voorand oltre ad essere una cantante e pianista di grande levatura brilla con la sua coinvolgente energia, mai a corto di idee. La sua voce dispone di un notevole ambito con una timbrica stupenda, con la sua spontaneità al piano non è da meno. La sua gioa di gestire un caos ben organizzato la fa diventare immediatamente una beniamina del pubblico. Il suo partner on stage Mikhel Mälgang la affianca in modo congeniale con il suo modo di suonare il basso, con buona ritmica e complesse armonie.” - Westfälische Nachrichten

Kadri Voorand: voice, piano, calimba, small percussions, electronics
Mihkel Mälgand: acoustic bass, double bass

Zur Homepage von Kadri Voorand geht's hier

Sa 20.11.21
20:30
Ursula Scheidle & Florian Kmet FANIS Literatur, Tanz & Performance, Kleinkunst & More, Gastproduktion, Pop

Wie entsteht die Welt? Wie entstehen Gesellschaften? Elementare Fragen liegen dem Sagenstoff von „Die Frauen aus Fanis“ zugrunde, den die Südtiroler Autorin Anita Pichler vor vielen Jahren gemeinsam mit der Sagenforscherin Ulrike Kindl erkundet hat. Aus den Bruchstücken der jahrhundertealten Überlieferungen hat sie dreizehn Portraits von fürstlichen, teils rätselhaften Frauengestalten gewoben.
Der Musiker und Komponist Florian Kmet und die Autorin und Schauspielerin Ursula Scheidle haben sich auf den Weg zurück in die Berge gemacht, aus denen sie selbst vor vielen Jahren nach Wien aufgebrochen sind. Hier gehen sie auf Spurensuche nach den Bildern und Erzählungen, die den „Frauen aus Fanis“ zugrunde liegen. Sie verbinden Sprache mit Klang und weben ihre eigenen prägenden Erfahrungen in den Bergwelten ihrer Kindheit ein. Sie erzählen vom Ausbrechen aus alten Strukturen und von der Rückkehr zu den Geschichten. So machen sie Fanis zu einem persönlichen Ort und bespielen die zentralen Fanis-Motive von Sehnsucht und Erfüllung, von Verlust und Tod, von Macht und Ohnmacht. In ihrer Live-Performance erwecken die Beiden den Mythos stimmungsvoll zum Leben.

Mit Dank an Renate Mumelter, Sabine Gruber, dem Folio Verlag Wien I Bozen, Kulturabteilung des Landes Tirol und Dr. Ulrike Kindl.

Fr 26.11.21
20:30
Franz-Xaver Franz & Martin Fritz What The Franz? Kleinkunst & More, Gastproduktion

„What The Franz“ ist eine Mischung aus Quiz und Show, aus Theater und Kabarett, aus Leistung und Vergnügen. Der strenge Quizmaster Franz-Xaver Franz und sein reizender Assistent Martin „Radieschenprinzessin” Fritz präsentieren eine rasante Rate Ralley, mit absurdem Humor und traurigen Fragebögen. Von Pop bis Politik, Kleopatra bis Kate Middleton, von Mikroplastik bis Atomphysik - alles alles alles geht uns an!

Interaktive Spielchen inklusive, bei denen niemand muss und jede*r darf. Spaß garantiert, Blamage ausgeschlossen. Zum Deppen machen sich nur die beiden Quizmaster!

Schnappt eure klügsten Freund*innen, eure liebsten Nerds und eure besserwisserischsten Verwandten - oder kommt alleine. Geraten wird in Teams, verloren wird gemeinsam! You never guess alone!

Sa 27.11.21
20:30

Franz-Xaver Franz

Das Orakel von Selfie (Premiere!) - Antike Mythen der Gegenwart

Kleinkunst & More, Gastproduktion
Der Theatermacher und Kabarettist Franz-Xaver Franz erzählt in einzigartiger Weise antike Sagen von Homer bis Ovid. In humorvollen Metamorphosen wird Medusa zu #metoosa, die Odyssee zur endlosen Shopping Tour, der trojanische Krieg zur Geburtsstunde des Kapitalismus und Vatermörder Ödipus zum König von Fridays for Future. Die großen Themen der Gegenwart im Spiegel der Antike. Denn wo findet man Antworten auf alle Fragen? Im Orakel von Selfie – ist ja logos! Kulturelle Aneignung vom Feinsten.
Do 02.12.21
20:30
Michelangelo Scandroglio Group (IT) In the Eyes of the Whale Jazz

Der von Altmeister Ares Tavolazzi ausgebildete Bassist Michelangelo Scandroglio gehört heute zu den vielversprechendsten Nachwuchskräften des italienischen Jazz. 2019 wird das von ihm geleitete Quintett von einer Journalisten-Jury unter dem Vorsitz von Paolo Fresu im Rahmen von Umbria Jazz ausgezeichnet. 2020 publizierte der 21jährige Bandleader seine erste CD „In the Eyes of the Whale“.

Das Album ist inspiriert vom zeitgenössischen Jazz, wo Melodien sich verfolgen, ineinanderfließen und sich vermengen. Das Piano von Alessandro Lanzoni harmoniert wunderbar mit dem aggressiven Schlagzeug von Bernardo Guerra. Die Trompete vom Amerikaner Hermon Mehari ist ein zentrales Element, das einen Kontrast bildet zum virtuosen Sax von Michele Tino.

Vincitore del Conad Contest di Umbria Jazz 2019, Michelangelo Scandroglio è alla guida di un quintetto di talenti assoluti che esordirà a livello discografico con “In the Eyes of the Whale” il suo album di debutto come compositore e leader, in uscita per “Auand Records” nel gennaio 2020.

Un lavoro profondamente ispirato dalla nuova corrente jazzistica contemporanea, dove la musica è caratterizzata da vari strati di melodie che si susseguono, si intrecciano e si fondono proponendo cosi all’ascoltatore un discorso in continua evoluzione. Il piano di Alessandro Lanzoni si fonde perfettamente con il drumming aggressivo di Bernardo Guerra; la tromba dell’americano Hermon Mehari, essenziale e riflessiva, si contrappone al virtuosismo del sax di Michele Tino.

Michelangelo Scandroglio: double bass
Michele Tino: alto sax
Hermon Mehari: trumpet
Bernardo Guerra: drums
feat. Alessandro Lanzoni: piano

Do 09.12.21
20:30
FuzzNoir (AT) Ohne Titel Jazz

Im Jahre 2004 gründeten Saxophonist Wolfgang Schiftner, Bassist Raphael Preuschl, Schlagzeuger Michael Prowaznik und Gitarrist Peter Rom, allesamt Mitglieder der Wiener Jazzwerkstatt, die Jazzformation FuzzNoir. Ziel des Quartetts war und ist es, die musikalischen Grenzen zwischen verschiedenen Genres aufzuheben und neu zu definieren. So treffen etwa Rock, Jazz und Avantgarde aufeinander. Dabei entstehen immer wieder überraschende und nicht vorhersehbare Wendungen. Auf der Bühne entfalten FuzzNoir ihr ganzes Können. Die musikalische Spielfertigkeit der einzelnen Protagonisten lässt es auch zu, dass die Songs jedes Mal unterschiedlich klingen. Die Musik wird mit einer solch spielerischen wie emotionalen Intensität dargeboten, die es dem Publikum praktisch unmöglich macht, sich diesem Klangerlebnis zu entziehen.

Nel 2004, il sassofonista Wolfgang Schiftner, il bassista Raphael Preuschl, il batterista Michael Prowaznik e il chitarrista Peter Rom – tutti membri della “Wiener Jazzwerkstatt” – hanno fondato il gruppo jazz FuzzNoir. L'obiettivo del quartetto era ed è quello di dissolvere e ridefinire i confini musicali tra i diversi generi. Così, per esempio, fanno incontrare rock, jazz e avant-garde. Nella loro musica emergono continuamente sorprendenti e imprevedibili colpi di scena. Sul palco, i FuzzNoir svelano tutte le loro abilità. La maestria musicale dei singoli protagonisti fa sì che i brani ogni volta risultino diversi. La musica è eseguita con una tale intensità giocosa ed emotiva che per il pubblico è praticamente impossibile sfuggire a questa esperienza sonora unica nel suo genere.

Ahmad Schiftner: sax
Peter Rom: guitar
Raphael Preuschl: bass
Michael Prowaznik: drums

Do 16.12.21
20:30
Rinaldi-Bodilson-Patton Trio feat. Fulvio Sigurtá (IT) Ohne Titel Jazz

Ivan Dante Rinaldi (Piano) und Daniele Patton (Schlagzeug) hatten die Idee zu dieser Gruppe. Die beiden Musiker haben schon in zahlreichen Projekten (Maisemat, Martina Di Roma quartet) zusammengearbeitet. In diesem Ensemble treffen sie auf Jesper Bodilsen (Kollaborationen u.A. mit Stefano Bollani, Dado Moroni, Brad Mehldau, Lars Jansson) und Fulvio Sigurtà (Kollaborationen u.A. mit Steve Swallow, John Taylor, Enzo Pietropaoli), zwei Musiker internationalen Ranges. Das Repertoire der Gruppe besteht aus Eigenkompositionen der zwei jungen Ideatoren des Projekts und wird von Stücken der beiden hochkarätigen Gäste ergänzt.
Der Sound der Band ist von den poetischen Klängen des nordeuropäischen Jazz und des sogenannten „ECM Jazz“ inspiriert. Das Augenmerk liegt auf dem melodischen Facettenreichtum und der rhythmischen Vielfalt, die der nordische Jazz in sich birgt.

Il gruppo nasce da un’idea di Pasquale Ivan Dante Rinaldi (Piano) e Daniele Patton (Batteria). I due musicisti, che hanno già collaborato in numerosi progetti (Maisemat, Martina Di Roma quartet), trovano in questo progetto la collaborazione di due importantissimi musicisti della scena Jazz europea e mondiale come Jesper Bodilsen (Stefano Bollani, Dado Moroni, Brad Mehldau, Lars Jansson ...) e Fulvio Sigurtà (Steve Swallow, John Taylor, Enzo Pietropaoli ...). Il gruppo presenta brani originali composti dai due giovani musicisti creatori del progetto uniti ad alcune proposte dei due importanti ospiti. L’ispirazione della band è tendente verso le sonorità e la poetica del jazz nord europeo e del cosidetto ECM Jazz, con una forte attenzione all’aspetto melodico, e alla varietà ritmica che la libertà data dalla poetica jazzistica nordeuropea può offrire.

Pasquale Ivan Dante Rinaldi: piano
Jesper Bodilsen: bass
Fulvio Sigurtà: trumpet
Daniele Patton: drums

Dekadenz dankt

Die Dekadenz wird als Südtiroler Städtetheater vonseiten der öffentlichen Hand gefördert.
Private Sponsoren ergänzen unser Kulturbudget.

Unterstützt von den Kulturassessoraten des Landes 2020: 240.000€, der Gemeinde Brixen 2020: 12.500€.