Herbst 2020
Ja. Dann passiert erst Mal nichts.
Wobei.

Philipp Löhle - Am Rand (ein Protokoll)
Sa 03.10.20
20:30
So 04.10.20
18:00
Mi 07.10.20
20:30
Do 08.10.20
20:30
Fr 09.10.20
20:30
So 11.10.20
18:00
Di 13.10.20
20:30
Mi 14.10.20
20:30
Eigenproduktion der Dekadenz Am Rand (ein Protokoll) Theater, Eigenproduktion

In einem kleinen Ort am Rand der Republik wird die lange vakante Stelle des Dorfpolizisten wieder besetzt. Der neu eingestellte Beamte erlebt eine ländliche Idylle, deren naive Vertrauensseligkeit all seine Alarmglocken schrillen lässt. Niemand schließt sein Fahrrad ab, Eier, Schraubenzieher und Verlängerungskabel werden ohne Gegenleistung verliehen, teilweise monatelang. Paketlieferungen werden einfach vor Haustüren abgelegt. Es gelingt dem Polizisten sogar, sich mehrfach unbemerkt Zugang zu fremden Wohnungen zu verschaffen. Erst als er die Bewohner auf die möglichen Gefahren aufmerksam macht, die jenseits der nahegelegenen Landesgrenze lauern könnten, werden nach und nach Maßnahmen zur eigenen Verteidigung ergriffen.

Geografisch, gesellschaftlich, moralisch - auf unterschiedlichsten Ebenen ist die Setzung von Grenzen eine Konstante menschlichen Denkens und Handelns. Philipp Löhle macht das zum Grundmotiv seines neuen Stücks. Darin wird das fiktive Dorf Randhausen zum Brennglas Europas und der Welt. Und die Grenze zwischen Komik und Tragik wird genau so oft überschritten wie die zwischen Fantasie und Alltag. Und nicht zuletzt teilt eine Grenze die Geschichte selbst - geschrieben in Form eines Protokolls - in zwei Hälften. Ein schmaler Grat zwischen Traum und Albtraum, auf dessen einer Seite sich Wildschweine, Rehe und Trolle durch die Wälder schlagen - und auf der anderen Panzer.

Mit Dietmar Gamper, Margot Mayrhofer, Freddy Redavid, Peter Schorn & Marlies Untersteiner

Inszenierung: Torsten Schilling
Bühne & Kostüme: Andrea Kerner
Musik: Markus „Doggi“ Dorfmann
Assistenz & Fußnote: Fabian Mair Mitterer
Licht: Julian Marmsoler

Die Aufführung findet im Kulturzentrum Astra – Romstraße 11, Brixen statt!

Mo 05.10.20
18:00
Mo 05.10.20
19:00
VBB & Dekadenz FIAMMETTA aus der Reihe "Was träumen wir?" Literatur, Theater, Tanz & Performance

Den anmutigen Frauen zum Troste, die „die meiste Zeit vom Willen, von der Laune, von den Befehlen der Väter, Mütter, Brüder, Ehemänner gezwungen werden, im engen Raum ihrer Kemenaten eingeschlossen auszuharren“, widmet Giovanni Boccaccio im 14. Jahrhundert seine Novellensammlung „Il Decamerone“. In einer Zeit, in der Frauen vor allem als Ehefrauen und Mütter gesehen wurden, ermutigt er sie, sich gegen die patriarchalischen und christlichen Meinungen aufzulehnen und vor allem für Lust und ihr eigenes Begehren einzustehen. So finden sich im „Decamerone“ neben den als schwach und objektivierend gezeichneten Frauen auch starke Persönlichkeiten, die bereit sind ihre (sexuelle) Selbstbestimmung vor Gericht zu verteidigen. Performerin Rixa Rottonara, deren Kunst zwischen Performance, Tanz und (Luft-)Akrobatik angesiedelt ist, und die Schauspielerin Margot Mayrhofer zeigen ein starkes Plädoyer für die selbstbestimmten Frauen von damals und heute.

Eine Performance von Rixa Rottonara mit Margot Mayrhofer

Szenische Einrichtung: Anna Heiss

Im Innenhof des Forum Brixen

Di 06.10.20
20:30
Ans Eingemachte! Wem gehört die Stadt? Talk

Wieder einmal wurde in Brixen und anderen Südtiroler Gemeinden gewählt. Doch welche Möglichkeiten haben Bürger*innen – über das Kreuzchen auf dem Stimmzettel hinaus – das Leben in der Stadt mitzugestalten? Wir machen uns wieder „Ans Eingemachte!“ und diskutieren mit Expert*innen über den Lebensraum Stadt. Wer bestimmt das Stadtbild? Wie ist Stadt strukturiert und wie wirkt sich das auf ihre Bewohner*innen aus? Ist eine besuchenswerte Stadt auch lebenswert? Und wie sieht die Stadt der Zukunft aus?
„Ans Eingemachte“ ist eine Diskussionsreihe von OEW – Organisation für Eine solidarische Welt und Dekadenz. In unregelmäßigen Abständen wird der Keller zum Forum, in dem gesellschaftspolitische Fragen auf Augenhöhe diskutiert werden. Künstlerische Impulse regen an und führen durch den Abend.

Moderation: Margot Mayrhofer

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Do 15.10.20
20:30
Julie Campiche Quartet (CH) Onkalo Jazz, Gastproduktion

Erinnert ihr euch an die Band „Orioxy“? In acht Jahren reger Konzerttätigkeit war „Orioxy“ zwei Mal in der Dekadenz zu Gast. 2016 lancierte die Harfenistin Julie Campiche ein Projekt unter eigenem Namen und holte sich Unterstützung von jungen Schweizer Musikern. Das Julie Campiche Quartet präsentiert „Onkalo“ jetzt in Brixen.
Julie Campiches musikalische Sprache ist geprägt von den großen Fragen ihrer Generation: die Unmengen an radioaktivem Abfall, die multimediale Reizüberflutung und die Suche nach Identität im digitalen Zeitalter. Alle vier Musiker*innen setzen dazu elektronische Effekte ein und schaffen ein zerbrechliches und doch kraftvolles Klangbild. Komposition und Improvisation halten sich in der elektro-akustischen Klangwelt die Waage.
In ihrer Fragilität ist die Musik kraftvoll, ansprechend und hochaktuell.

Vi ricordate il gruppo ORIOXY? Per due volte è stato ospite da noi. Dopo 8 anni di intensa attività l’arpista Julie Campiche si butta, assieme a giovani musicisti svizzeri in una nuova avventura sotto proprio nome.
I quattro musicisti generano un’atmosfera fragile ma poderosa, utilizzando effettistica elettronica per bilanciare parti compositive e le parti dedicate all’improvvisazione libera. L’ambiente sonoro, ballando fra suoni acustici e sonorità elettroniche, aprendo un ampio spazio creativo. Sorprendenti contrasti sonori caratterizzano il loro programma, un programma prevalentemente ispirato dalla Julie stessa. Il suo lessico musicale è impregnato dai grandi temi che attualmente circonda la sua generazione: la grande dose di scorie atomari, l’eccesso di inondazione mediale e la ricerca di un identità nell’era del digitale.

Julie Campiche: harp, FX
Leo Fumagalli: sax, FX
Manu Hagmann: double bass, FX
Clemens Kuratle: drums, FX

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Sa 17.10.20
20:30
Voodoo Jürgens (A) S'klane Glücksspiel Gastproduktion, Pop

Der Kunstschlurf und Liedermacher Voodoo Jürgens ist seit 2015 auf Erfolgskurs mit seinen schwarzhumorigen Texten im schwersten Wiener Dialekt. Sein Album „Ansa woar" mit dem Hit „Heite grob ma Tote aus" war und ist noch immer die Revolution in Sachen österreichischer Musik. Der Text kann dank seiner schludrigen Vorlagen selbst von Leuten mitgesungen werden, die überhaupt nicht singen können. Man nennt das wohl Publikumsnähe. Das macht auch den Erfolg von Voodoo Jürgens aus: Er porträtiert Außenseiter, Gestrauchelte und zwielichtige Gestalten zwischen Größenwahn, Schnaps und Gosse.

„Voodoo Jürgens ist näher an Helmut Qualtinger dran als an Wolfgang Ambros, ist eher bitter als süß, goschert statt poetisch, kein André Heller beim Sprachrittberger, lieber Tom Waits, den es am Eislaufplotz mit der Bierdose in der Hand auf die Gosch'n haut. Das ist auf weiter Flur einsam originell und natürlich ein ziemlicher Spaß.“ (Der Standard, Karl Fluch)

Das letzten Herbst veröffentlichte zweite Voodoo Jürgens-Album „S'klane Glücksspiel“ war ein voller Erfolg, wurde von den Kritikern geliebt und ist aktuell für den „Amadeus“ in der Kategorie Album nominiert. Dieses Album bringt er jetzt nach Brixen!

Zur Homepage von Voodoo Jürgens geht's hier

Ausverkauft!
Fr 23.10.20
20:30
Sa 24.10.20
20:30
Thomas Maurer (A) WOSWASI Kleinkunst & More, Gastproduktion

„Haben Sie sich schon einmal gefragt: Warum bin i eigentlich so deppert?“, fragt Thomas Maurer zu Beginn seines neuen Kabarettsolo. „Der mutmaßlich lustigste Mann Österreichs“, wie ihn der Falter einmal betitelt hat, setzt sich auseinander mit Denkmustern, Denkmodellen, Denklücken und auch jenen, die kaum zu denken scheinen. Mit gewohnt spitzer Zunge breitet er eine Palette von menschlichen Unzulänglichkeiten aus, kommt dabei von Hundertsten ins Tausendste und zerlegt darüber österreichische Befindlichkeit in ihre Elementarteilchen.

„Woswasi“ ist ein satirisches Denkstück und wohl nicht nur einmal einen Besuch wert“, findet der Falter. „Dem Geistesarbeiter Maurer beim Hackln zuzuschauen, ist so spaßig wie er sympathisch“, befindet Michaela Mottinger. „Ein bereichernder Abend“, sagt Die Presse. „Kabarett mit Mehrwert“ die Salzburger Nachrichten und das Neue Volksblatt resümiert: „Man bekommt in diesem Soloprogramm gleich drei Maurer zum Preis von einem.“

Regie: Petra Dobetsberger

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Do 29.10.20
20:30
pol.D (I, A) Means Of Polarity Jazz, Gastproduktion

Pol.D wurde 2017 gegründet. Die vier Musiker haben sich mit dem Projekt ganz dem modernen und zeitgenössischen Jazz verschrieben. Unkonventionelle und exakt gearbeitete Kompositionen sind der Ausgangspunkt für ausgiebige Improvisationen. Die Inspirationen für die Musik sind – ganz dem Wesen des Jazz nach – vielfältig. So ist sie geprägt von Avantgarde-Hip Hop, Neuer Musik, experimenteller elektronischer Musik und klassischen indianischen Rhythmen.
Die Fülle der Formen macht musikalische Gegensätze, Kontraste und Parallelen auf und setzt verschiedene Musiktraditionen in Dialog.

Il quartetto pol.D si è formato nel 2017. Esso si confessa chiaramente per il jazz moderno di avanguardia. La pretesa di sfidare tessuti musicali complessi si incontra con l’impegno di creare una musica che abbia una certa leggerezza e libertà nell'organizzare l’insieme musicale. Proprio le composizioni precisamente elaborate ma poco convenzionali formano la base per uno spazio voluto sul quale le improvvisazioni possono giocarsi il campo. Le fonti di ispirazione sono molteplici, cosa che nel Jazz è fondamentale, come per esempio il Hip Hop di avanguardia o la Musica Nuova, la musica elettronica sperimentale o l’insegnamento di ritmi classici indiani.
Tutto questo materiale lascia spazio a contrasti, a contrapposizioni e paralleli cercando di riunire tutto in un potenziale che permette a queste correnti multiculturali di entrare in un dialogo costruttivo.

Fabian Rucker: sax
Michael Tiefenbacher: piano
Tobias Vedovelli: bass
Michael Prowaznik: drums

Eine Hörprobe gibt's hier

Fr 30.10.20
20:30
Ingrid Lechner Willkommen (Premiere!) Kleinkunst & More, Gastproduktion
Egal, was diese Frau Ihnen zeigt, Sie werden es kaufen! Was immer sie auch erzählt, Sie werden es glauben. Wen sie willkommen heißt, der wird bleiben. Die Befindlichkeitsexpertin geht unerschrocken durch jede Firewall und surft nebenbei auf der leichten Welle der unerklärlichen Algorithmen. Eben eine Frau wie du und ich. Eine, die alles und alle erledigt: die Erleuchtung, die Schwiegervaterpflege, die Melissengeister!
Und wenn Sie nach diesem Programm nach Hause gehen, werden Sie schlauer sein als je zuvor und vielleicht sogar eine neue Freundin haben.

Regie: Gabi Rothmüller
Text: Alex Liegl, Maria Kampp, Ingrid Lechner
Mi 04.11.20
20:30
Fr 06.11.20
20:30
Sa 07.11.20
20:30
Binnen I - ABGESAGT Die unvorstellbare Vorstellung Theater, Kleinkunst & More, Gastproduktion

Ein Ausflug in das, dem Irrsinn nahe gelegene Gebiet grenzenlosen Nonsense', zur Erholung von der strukturierten Aussichtslosigkeit unseres eingeschränkten Alltags und Vorstellungsvermögens. - Begeben Sie sich in ein sensationelles Spektakel unfassbarer Phänome, grotesken Humors und machen Sie sich auf die Suche nach dem tieferen Sinn, der sich hinter den Schleiern uferloser Phantasie hartnäckig verborgen hält!
mit Alexa Brunner, Katharina Gschnell, Viktoria Obermarzoner, Petra Rohregger, Marlies Untersteiner

Text, Inszenierung, Bühne: Dietmar Gamper
Musik: Daniel Clemente

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Ausverkauft!
Do 12.11.20
20:30
Kadri Voorand (EST) In Duo With Mihkel Mälgrand Jazz, Gastproduktion

„Kadri Voorand ist eine ebenso begnadete Sängerin wie Pianistin, aber vor allem ist sie ein hyperaktives Energiebündel, das kaum weiß, wohin mit den Einfällen. Ihre Stimme verfügt über einen erstaunlichen Ambitus und ein wunderbares Timbre, ihr Klavierspiel steht dem in nichts nach. Ihre Spontanität, ihre Lust am wohlbeherrschten Chaos machte sie im Nu zum Publikumsliebling. Mit Mihkel Mälgand am Bass stand ihr ein kongenialer Partner zur Seite, dessen Spiel rhythmisch-harmonisch äußerst komplex war“, beschreiben die Westfälische Nachrichten ein Konzert des Duos.
Kadri Voorand ist eine international renommierte Jazz-Sängerin, Pianistin und Komponistin. Ihr Stil ist von catchigen Rhythmen und Pop-, Jazz- und Folk-Improvisationen geprägt. In ihren Kompositionen erzählt sie persönliche Geschichten mit großer Emotionalität.

„Kadri Voorand oltre ad essere una cantante e pianista di grande levatura brilla con la sua coinvolgente energia, mai a corto di idee. La sua voce dispone di un notevole ambito con una timbrica stupenda, con la sua spontaneità al piano non è da meno. La sua gioa di gestire un caos ben organizzato la fa diventare immediatamente una beniamina del pubblico. Il suo partner on stage Mikhel Mälgang la affianca in modo congeniale con il suo modo di suonare il basso, con buona ritmica e complesse armonie.” - Westfälische Nachrichten

Kadri Voorand: voice, piano, calimba, small percussions, electronics
Mihkel Mälgand: acoustic bass, double bass

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Fr 13.11.20
20:30
Fr 13.11.20
20:30
Sa 14.11.20
20:30
Sa 14.11.20
20:30
Club 3 Der Bär und der Heiratsantrag Theater, Gastproduktion

Anton Tschechows Einakter sind Theater-Dauerbrenner: Aus groteskem Humor, komischen Situationen und überzeichneten Figuren entstehen geniale Theaterminiaturen. Die junge Wiener Theatergruppe Club 3 gibt den Klassikern eine frische Wendung, indem sie dem Spiel der Geschlechter einen neuen witzigen Twist gibt. Mit vollem Körpereinsatz treten sie in den Theaterring und spielen um Liebe, Status und Wahrheit als ginge es um ihr Leben.
Als „Zwei Scherze in einem Akt“ bezeichnete Tschechow die beiden Kurzstücke, die er beide 1888 verfasste. Wie in seinen bekannten Dramen wie „Drei Schwestern“ oder „Der Kirschgarten“ geht es um die adelige Bevölkerung in der Provinz. Während in den Dramen der Humor eher subtil daherkommt, haut er hier voll auf die komische Pauke!

Regie & Produktion: Lisa-Lena Tritscher
Besetzung: Maria Aistl, Clemens Delach & Lisa-Lena Tritscher
Musik & Sound: Clara Diemling
Graphikdesign & Bühnenbild: Klemens Dellacher & Clara Diemling

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Do 19.11.20
20:30
Helga Plankensteiner & Low 5 (I) Jelly Roll Morton Tribute Jazz, Gastproduktion

Schweres Gerät für tiefe Töne!

Helga Plankensteiners neues Projekt präsentiert Arrangements von Kompositionen von Jelly Roll Morton, dem „Erfinder des Jazz“, für tiefes Holz und tiefes Blech in origineller Besetzung und entlockt den fast hundertjährigen Tunes ganz neue Töne mit Jazz-, Rock-, Funk- und Swing-Einflüssen.

Il nuovo progetto di Helga Plankensteiner presenta un'inaudita formazione con tre fiati dal registro basso: sax baritono, clarinetto basso e tuba. Il repertorio è dedicato interamente a composizioni di Jelly Roll Morton, il grande pioniere autodefinitosi „inventore del jazz“. Gli arrangiamenti in chiave polistilistica rivelano aspetti sorprendenti di questo genio degli albori del jazz.

Helga Plankensteiner: baritone saxophone
Achille Succi: bass clarinet
Glauco Benedetti: tuba
Michael Lösch: piano
Marco Soldà: drums

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Fr 20.11.20
20:30
Alicia Edelweiss (A, GB) When I'm enlightened, everything will be better. Gastproduktion, Pop

„Freak-folk, chamber-pop and more wonderfully crazy than anyone else in a long time.“ – Radio FM4

Das zweite Album der in Wien lebenden und arbeitenden Alicia Edelweiss ist eine durch und durch erstaunliche Angelegenheit. Neun Songs zeigen die poetische Kraft und Klarheit ihrer Musik in einnehmender, an- und berührender Deutlichkeit. In Liedern über Erlebtes, Übersteigertes, Geträumtes, in Splittern von Sagen oder aus Kinderbüchern entfaltet sich eine Reflexion über unsere Wirklichkeit. Die zauberhafte Musik ist erschütternd bis erheiternd und zeigt das breite künstlerische und emotionale Spektrum der Musikerin.
Alicia Edelweiss ist eine österreichisch-britische Musikerin, die in Wien lebt. Auf der Suche nach einem ungebundenen Leben reiste sie als Jugendliche durch ganz Europa. Ohne Geld, aber mit Gitarre im Gepäck, begann sie zunächst als Straßenmusikerin. Die „Queen of Freak Folk” (Ö1) tourt aktuell mit ihrem zweiten Album durch Österreich und Deutschland.

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Sa 28.11.20
20:30
So 29.11.20
18:00
Kay Ray Weihnachten ... oder wonach sieht's denn aus?!? Kleinkunst & More, Gastproduktion

Das Fest der Liebe? Gut! Kay Ray lebt nach dem Motto: „Lieber Schwanzgierige als ganz Schwierige!“. Damit steht das Niveau des Abends schon mal fest. Aber ist das noch Liebe oder schon Gier? Nichts ist mehr das, wonach es aussieht: Kameras, Betonpfeiler und Polizei? Ein Weihnachtsmarkt. Volle Suppenküchen, einsame alte Menschen und erfrorene Obdachlose? Weihnachtszeit! Du kannst dich auf nichts mehr verlassen! Frei nach dem Motto: Im Fernsehen Vollplayback, im Wein Frostschutz, an der Wursttheke Formfleisch - und du in mir, obwohl du gar nicht schwul bist.

Das Chaos ist perfekt! Auch wenn der Schokoweihnachtsmann ein Vorleben als Hase hatte, lassen wir uns die Stimmung nicht vermiesen. Zu „The Power of Love“ die Feuerzeuge hoch, der political correctness in den Hintern getreten wird sich benommen wie auf der Weihnachtsfeier des Lebens. Außer „Last Christmas“..., das lassen wir weg.
Kaum einer im deutschen Kabarettzirkus schillert und polarisiert zugleich so wie Kay Ray. Nun ist er endlich wieder bei uns zu Gast!

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Mi 02.12.20
20:30
Ans Eingemachte! Teil 5 / tba Talk

In unregelmäßigen Abständen wird der Anreiterkeller zum Forum für Fragen der Zeit. „OEW – Organisation für Eine solidarische Welt“ und Dekadenz laden zum Gesprächsformat „Ans Eingemachte!“ Auf Augenhöhe mit Expert*innen aus unterschiedlichen Feldern verhandelt das Publikum gesellschaftspolitische Fragen.
Das Thema der Dezember-Ausgabe bleibt vorerst offen. Das Jahr 2020 hat uns Monat für Monat – gelinde gesagt – überrascht und wir möchten brandaktuell auf die letzten Entwicklungen reagieren.

Thema und Gäste werden also kurzfristig online bekannt gegeben.

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Mo 07.12.20
20:30
The Cave Open Cave Stage Literatur, Kleinkunst & More, Gastproduktion, Pop

Schauspieler*innen, Musiker*innen, Leute aus allen Sparten, aufgepasst! Die Cave Stage ist eine offene Bühne für alle, die sich ausprobieren möchten. Du hast ein Gedicht, das schon lange darauf wartet ausgepackt zu werden? Du hast die Schnauze voll davon, deinen Song immer nur deiner Katze vorzuspielen? Du möchtest dich und deine Arbeit präsentieren und das vor freundlichen Leuten, für die Scheitern keine Kategorie ist?
Die Cave Stage ist ein offenes Bühnen-Format des jungen Multimedia-Manns Benni Troi. Was als intimes Projekt unter Freund*innen begonnen hat, bekommt jetzt Bühne! Komm vorbei zu einem Abend voller Gedankensplitter, persönlicher Momente und zum gemütlichen Beisammensein mit kreativen Köpfen.

Für Teilnehmer*innen: Meldet euch gerne spontan am Abend an. Wenn ihr besondere technische Anforderungen habt, schreibt uns vorab auf info@dekadenz.it
Für Gäste: Das ist eine öffentliche Veranstaltung. Ihr dürft sehr gerne einfach zum Zuschauen kommen!

Eintritt frei!

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Do 10.12.20
20:30
Roberto De Nittis (I) DADA Jazz, Gastproduktion

Roberto De Nittis benutzt für DADA Kinderspielzeug und Kleininstrumente und prüft sie auf ihre Soundqualitäten. Mit dem Projekt begeht er seine ganz persönliche Sound-Biografie und setzt sie humorvoll in Szene. Er interpretiert Jazzklassiker von den 1920ern bis zur Gegenwart, präsentiert aber auch neue Kompositionen, die er für das schräge Instrumentarium verfasst hat. DADA ist ein Spiel der Gegensätze, die Vereinigung des Apollinischen und Dionysischen, könnte man sagen: von Ordnung und Chaos. Ein bunter und klingender Appell an Spiel, Freude und Lachen!

Dada - è una processione allegorica che combina stili e generi musicali attraverso la timbricità di giocattoli e micro-strumenti. È un’illustrazione degli studi e delle esperienze di vita sonora che caratterizzano il personaggio Roberto De Nittis. È la sintesi fra una spiritualità apollinea ed una spiritualità dionisiaca. In esso convergono musiche originali per micro-strumenti, rielaborazioni timbriche di capisaldi della musica classica, jazz anni 20 e musica moderna. Dada è un gioco, il gioco dei contrari; quel gioco in cui le forze del caos sostituiscono l’ordine costituito. Dada è una manifestazione pomposa quanto poco seria. Prende sul serio le risate, la stravaganza e l’umorismo.

Roberto De Nittis: toy piano, mini hammond, melodica, toys
Zoe Pia: small clarinet, recorder, saxoflute quercetti, toys
Sebastian Mannutza: baby violin
Davide Tardozzi: baby electric guitar, tenor ukulele
Glauco Benedetti: sousaphone, bombardino
Marcello Benetti: baby drum, caffettiera
Dj Fuzzten: mini turntables, toy samples, pads
Ada Montellanico: voic, toys

Ein Videointerview über das Projekt gibt's hier

Fr 11.12.20
20:30
Flüsterzweieck KULT Theater, Kleinkunst & More, Gastproduktion

Flüsterzweieck machen Theater und nennen das Kabarett. Oder umgekehrt. Sie merken schon, es ist nichts einfacher geworden in den letzten Jahren, und noch etwas ist wie immer: Flüsterzweieck sprengen die Grenzen – nicht alle, aber immerhin die des eigenen Genres, erst recht die Ihrer Sehgewohnheiten und gerne auch die des zivilisierten Humors. Also treten Sie ein! Haben Sie keine Angst vor dem Unbekannten und lassen Sie sich in einen neuen Kult einführen! Denn auch Sie sind einzeln auf die Welt gepresst und haben es verdient, sich zumindest heute Abend zu amüsieren. Und genau dafür hat das preisgekrönte Theaterkabarett-Duo ein fünftes Programm gemacht. Kult: Ein Stück schlechter Hoffnung auf dem Weg zur Erlösung. Ein Lobgesang der Einsamkeit. Ein Lockdown des Heldentums. Eine Dekonstruktion der Avocado. Eine Krise im Klima der Verschwörung. Ein Wortrausch der Liebe. Ein Western der Ängstlichkeit. Eine Müllhalde an Männlichkeit. Ein Schlachtfest der Unerträglichkeit. Eine Kultivierung des Wahnsinns.

Von und mit: Ulrike Haidacher und Antonia Stabinger
Regie: Dieter Woll

Zur Homepage von Flüsterzweieck geht's hier

Fr 18.12.20
20:30
Sa 19.12.20
20:30
Cababoz Natale 2020 Theater, Kleinkunst & More, Gastproduktion

Wer sie noch nicht erlebt hat, hat definitiv was versäumt! Seit mittlerweile sieben Jahren ist das Kabarettkollektiv aktiv. Die Mitglieder von Cababoz nehmen kein Blatt vor den Mund. Ohne Scheu und Scham betreten sie nacheinander oder miteinander die Bühne und präsentieren eine fulminante Kabarett-Revue. In einem Potpourri aus Sketchen, Stand-Up-Nummern und Musik ziehen sie alles und jede*n durch den Kakao und nehmen sich dabei natürlich selbst nicht aus. Freuen Sie sich auf einen fröhlichen Abend, der Ihr Zwerchfell garantiert erschüttern wird!

Italienischsprachiger Event!

Monologhi, sketch, musica e canzoni stravaganti. Cababoz fa il pieno di antistaminici e combatte le allergie primaverili con sketch, musica, battute dissacranti e risate! Cababoz è uno spettacolo di cabaret in cui è tutto preparato o forse è tutto improvvisato, chi lo sa!? L'unico modo per scoprirlo è unirsi al pubblico di questo grande show più coinvolgente di un mutuo a tasso variabile!
I ragazzi di Cababoz sono irriverenti, politicamente scorretti, e a tratti dissacranti. Nessuno di loro si tira indietro e nessuno fa nulla per nascondersi o tentare di cambiare questi giudizi.
Durante lo spettacolo, attraverso monologhi, sketch, musica e canzoni stravaganti si tratteranno temi politici, sociali, religiosi, a volte addirittura contemporaneamente!

Zur Homepage von Cababoz geht's hier

Dekadenz dankt

Die Dekadenz wird als Südtiroler Städtetheater von seiten der öffentlichen Hand gefördert.
Private Sponsoren ergänzen unser Kulturbudget.

Unterstützt von den Kulturassessoraten des Landes 2019: 239.500€, der Gemeinde Brixen 2019: 12.500€.