Fr 16.01.26
20:00
Doppelabend: DUO IT meets GOTA Two Gather² - Circus Artistry meets Ladin Ethno Music Musik, Kleinkunst & More, Pop+

Zwei Welten, ein Abend: Das Münchner Akrobatik-Duo DUO IT eröffnet mit TWO GATHER. Daniela Maier, Absolventin der „Academy of Circus and Performance Art“, und Jakob Vöckler, der letzte „Wettkönig“ von „Wetten, dass..?“ und Absolvent von „Codarts Circus Arts“, bringen Artistik zwischen Eleganz und Kraft auf die Bühne. Eine Stunde Zirkus, Theater, Humor und Körperkunst über Nähe, Distanz und das Miteinander.

Danach GOTA: Katia und Jan Moling aus dem Gadertal, die Handpan, Didgeridoo, Geige und Stimme zu meditativen, wie weiten Klanglandschaften verweben. Verträumt, rhythmisch, erdig – Musik, die atmet wie die Berge, aus denen sie kommt.

In der Mitte wagen beide Formationen ein Experiment: ein improvisierter Jam, bei dem Akrobatik und Musik, Stadt und Berge, Körper und Klang verschmelzen.

DUO IT steigt in die Höhe, GOTA bringt Tiefe: Gemeinsam bestreiten sie ein besonderes Experiment.

DUO IT: Daniela Maier, Jakob Vöckler

GOTA: Katia und Jan Moling

Foto GOTA: Miriam Raneburger

Do 22.01.26
20:00
Robinson Khoury (FR) MŸA Musik, Jazz

Robinson Khoury ist ein junger, vielseitiger Posaunist und Komponist, der in Frankreich gerade zu den spannendsten Stimmen seiner Generation zählt. Bekannt wurde er an der Seite von Ibrahim Maalouf und Natacha Atlas, prägte den Sound der Gruppe SARAB mit und erhielt für sein Album „Broken Lines“ eine besondere Erwähnung der Académie Charles Cros. Er war Solist beim Metropole Orkest und spielte bereits mit Größen wie Lew Soloff, Mark Turner – und 2019 im Orchester von Quincy Jones.

Mit seiner neuen Band MŸA schlägt Khoury eine Brücke zwischen Jazz, Elektronik und nahöstlichen Klängen. Der warme Posaunensound trifft auf modularen Synthesizer, Perkussionen und die wortlosen Gesänge der Mitmusiker:innen. So entsteht eine Musik, die archaisch und modern zugleich klingt – voller Groove, Atmosphäre und Spielfreude.

Im März 2025 wurde Robinson Khoury mit dem wichtigsten Jazzpreis Frankreichs ausgezeichnet, dem Django-Reinhardt-Preis als Jazzmusiker des Jahres.

Robinson Khoury è un giovane trombonista e compositore, una delle voci più stimolanti della sua generazione in Francia. È noto per aver suonato con Ibrahim Maalouf e Natacha Atlas, per aver contribuito a definire il sound del gruppo SARAB e per aver ricevuto una menzione speciale dall’Académie Charles Cros per l’album Broken Lines. Ha suonato come solista con il Metropole Orkest e con musicisti come Lew Soloff, Mark Turner e, nel 2019, nell’orchestra di Quincy Jones.

Con il suo nuovo progetto MŸA, Khoury costruisce un ponte tra jazz, elettronica e sonorità mediorientali: il timbro caldo del trombone si intreccia con sintetizzatore modulare, percussioni e canti senza parole. Ne nasce una musica arcaica e contemporanea allo stesso tempo piena di groove, atmosfera e gioia del fare musica.

Nel marzo 2025 Robinson Khoury è stato insignito del Premio Django Reinhardt come musicista jazz dell’anno, il più prestigioso premio jazz di Francia.

 

Robinson Khoury: Posaune, Stimme, Effekte

Anissa Nehary: Perkussionen, Stimme

Léo Jassef: Piano, Synthesizer, Stimme

Foto: Laureen Burton

Fr 23.01.26
20:00
ZUPPRMANDOR Rewaiwltour Musik, Kleinkunst & More, Pop+

Der Liedermacher Markus „Doggi“ Dorfmann und der Zeichner Jochen Gasser sind wieder da. Als „Die Zupprmandor“ landen sie nach langer Pause vom „Zupprplaneten“ auf der Bühne. Ihre „Rewaiwltour“ bringt einen Mix aus alten Hits und neuen „zupprigen“ Erkenntnissen.

Die Show kombiniert musikalisches Kabarett und Live-Zeichnungen, die direkt auf Leinwand projiziert werden. Ein Abend mit Hand, Herz und Humor.

Im Chaos der Gegenwart rufen die Zupprmandor alle auf, sich der eigenen „Zupprigkeit“ bewusst zu werden. Die Zeit für Held:innen ist jetzt.

Musik: Markus „Doggi“ Dorfmann

Zeichnungen: Jochen Gasser

Sa 24.01.26
20:00
ZUPPRMANDOR Rewaiwltour Musik, Kleinkunst & More, Pop+

Der Liedermacher Markus „Doggi“ Dorfmann und der Zeichner Jochen Gasser sind wieder da. Als „Die Zupprmandor“ landen sie nach langer Pause vom „Zupprplaneten“ auf der Bühne. Ihre „Rewaiwltour“ bringt einen Mix aus alten Hits und neuen „zupprigen“ Erkenntnissen.

Die Show kombiniert musikalisches Kabarett und Live-Zeichnungen, die direkt auf Leinwand projiziert werden. Ein Abend mit Hand, Herz und Humor.

Im Chaos der Gegenwart rufen die Zupprmandor alle auf, sich der eigenen „Zupprigkeit“ bewusst zu werden. Die Zeit für Held:innen ist jetzt.

Musik: Markus „Doggi“ Dorfmann

Zeichnungen: Jochen Gasser

Do 12.03.26
20:00
Dekadenz Jazz Reinier Baas, Joris Roelofs (NL) Musik, Jazz

Ein Aufeinandertreffen zweier prägender Figuren des niederländischen Jazz und der Improvisationsmusik: Gitarrist Reinier Baas, „ein atemberaubend talentierter Gitarrist“ (Jazzism), und Bassklarinettist Joris Roelofs, der über ein Jahrzehnt das Jazz Orchestra of the Concertgebouw prägte. Die beiden arbeiten seit Jahren zusammen – etwa auf Baas’ Alben „Relief Party“ oder „Reinier Baas vs. Princess Discombobulatrix“ – doch im Duo treten sie nur selten auf. Auf dem Programm stehen Stücke von Lieblingskomponisten wie Misha Mengelberg, Thelonious Monk oder Duke Ellington, ergänzt durch Eigenkompositionen und ungewöhnliche Fundstücke. Das Ergebnis: Musik mit hohem Risiko-Faktor – zugleich klangschön, überraschend und manchmal sogar tanzbar.

Reinier Baas: Gitarre

Joris Roelofs: Bassklarinette

Fr 13.03.26
20:00
Irmgard Knef Noch da - 100 Jahr, blondes Haar Musik, Kleinkunst & More

„Das brisanteste Fundstück der deutschen Unterhaltungsgeschichte.” – Der Spiegel

Irmgard Knef Deutschlands dienstälteste Chanson-Kabarettistin wird 100! Die unverwüstliche, singende und swingende Entertainerin hat anlässlich ihrer bevorstehenden numerischen Dreistelligkeit ein nagelneues Programm geschrieben. Da knallen die Pointen wie Champagnerkorken, da sprudelt der Witz und prickelt der Esprit. Irmgard lässt es sich nicht nehmen, noch immer mit würdiger Haltung auf den Brettern zu stehen, die die Welt bedeuten. Manchmal etwas wackelig aber immer standhaft. Vergangene Zeiten reflektierend und den aktuellen Zeitgeist kommentierend.

Unter den fitten Hundertjährigen gehört Irmgard Knef zweifellos zu den vitalsten: 25 Jahre Alterskarriere auf deutschen Kleinkunstbühnen halten eben jung und den Geist wach.

von und mit Ulrich Michael Heissig

Vorspiel: Raphael Lloyd

Fr 20.03.26
20:00
Zelt im Keller: Frederick Helmut Pinggera Soandlan mit di Stoandlan Musik, Literatur

Ein Abend in Vintschger Mundart: Frederick Helmut Pinggera führt mit Gitarre und sonorer Stimme in jene poetischen Räume, in denen Erinnerung und Gegenwart ineinanderfließen. Im Zentrum steht „Soandlan mit di Stoandlan“ aus seinem Roman Maria Marsala – die Geschichte, wie ihm seine „Naandl“ am Bach die ersten Wörter beibrachte.

Unterstützt wird er von Hermann Kühebacher (Innichen/Welsberg), seit über 21 Jahren prägende Stimme und Multiinstrumentalist von Titlá, bekannt für Dudelsack, Schwegel und Flöten. Gemeinsam lassen sie alte, verwandelte und neu gefundene Texte und Melodien erklingen – ein Abend voll feiner Dialektpoesie.

ZeLT. Europäisches Zentrum für Literatur und Übersetzung organisiert regelmäßig Gastabende im Keller der Dekadenz. Literatur will dabei hautnah vermittelt und zeitgenössisch interpretiert werden, im Dialog mit Musik und Performance, im unmittelbaren Austausch mit dem Publikum.

Do 26.03.26
20:00
Norberts Choice: Awen (IT) Ascolta Musik, Jazz

Awen – gälisch für „Inspiration“ – steht für ein Trio, das der Frage nachgeht, was wir „Wurzel“ nennen: jene kulturelle Herkunft, die in uns weiterklingt. Welche Tradition tragen wir in uns, und wie lässt sich dieser Ursprung musikalisch sichtbar machen? Aus ihrer Faszination für die keltische Welt heraus wendet sich die Gruppe alten gälischen Liedern zu – Arbeitsgesängen, Balladen, Ritualmusik – und öffnet sie für Improvisation und neue Klangräume.

So entsteht eine Musik, die zwischen Überlieferung und Freiheit, Vergangenheit und Gegenwart schwebt. Die gemeinsame Basis des Trios liegt in den Laboratori Permanenti di Ricerca Musicale von Stefano Battaglia an der Siena Jazz University, wo sich Sängerin Natalia Rogantini, Gitarrist Giacomo Zanus und Pianist Stefano Battaglia künstlerisch fanden.

Natalia Rogantini: Gesang

Stefano Battaglia: Piano, Perkussion

Giacomo Zanus: Gitarre, Elektronik

Dekadenz dankt
dekadenz sponsoren 2026

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