Do 12.03.26
20:00
Dekadenz Jazz Reinier Baas, Joris Roelofs (NL) Musik, Jazz

Ein Aufeinandertreffen zweier prägender Figuren des niederländischen Jazz und der Improvisationsmusik: Gitarrist Reinier Baas, „ein atemberaubend talentierter Gitarrist“ (Jazzism), und Bassklarinettist Joris Roelofs, der über ein Jahrzehnt das Jazz Orchestra of the Concertgebouw prägte. Die beiden arbeiten seit Jahren zusammen – etwa auf Baas’ Alben „Relief Party“ oder „Reinier Baas vs. Princess Discombobulatrix“ – doch im Duo treten sie nur selten auf. Auf dem Programm stehen Stücke von Lieblingskomponisten wie Misha Mengelberg, Thelonious Monk oder Duke Ellington, ergänzt durch Eigenkompositionen und ungewöhnliche Fundstücke. Das Ergebnis: Musik mit hohem Risiko-Faktor – zugleich klangschön, überraschend und manchmal sogar tanzbar.

Reinier Baas: Gitarre

Joris Roelofs: Bassklarinette

Fr 13.03.26
20:00
Irmgard Knef Noch da - 100 Jahr, blondes Haar Musik, Kleinkunst & More

„Das brisanteste Fundstück der deutschen Unterhaltungsgeschichte.” – Der Spiegel

Irmgard Knef Deutschlands dienstälteste Chanson-Kabarettistin wird 100! Die unverwüstliche, singende und swingende Entertainerin hat anlässlich ihrer bevorstehenden numerischen Dreistelligkeit ein nagelneues Programm geschrieben. Da knallen die Pointen wie Champagnerkorken, da sprudelt der Witz und prickelt der Esprit. Irmgard lässt es sich nicht nehmen, noch immer mit würdiger Haltung auf den Brettern zu stehen, die die Welt bedeuten. Manchmal etwas wackelig aber immer standhaft. Vergangene Zeiten reflektierend und den aktuellen Zeitgeist kommentierend.

Unter den fitten Hundertjährigen gehört Irmgard Knef zweifellos zu den vitalsten: 25 Jahre Alterskarriere auf deutschen Kleinkunstbühnen halten eben jung und den Geist wach.

von und mit Ulrich Michael Heissig

Vorspiel: Raphael Lloyd

Fr 20.03.26
20:00
Zelt im Keller: Frederick Helmut Pinggera Soandlan mit di Stoandlan Musik, Literatur

Ein Abend in Vintschger Mundart: Frederick Helmut Pinggera führt mit Gitarre und sonorer Stimme in jene poetischen Räume, in denen Erinnerung und Gegenwart ineinanderfließen. Im Zentrum steht „Soandlan mit di Stoandlan“ aus seinem Roman Maria Marsala – die Geschichte, wie ihm seine „Naandl“ am Bach die ersten Wörter beibrachte.

Unterstützt wird er von Hermann Kühebacher (Innichen/Welsberg), seit über 21 Jahren prägende Stimme und Multiinstrumentalist von Titlá, bekannt für Dudelsack, Schwegel und Flöten. Gemeinsam lassen sie alte, verwandelte und neu gefundene Texte und Melodien erklingen – ein Abend voll feiner Dialektpoesie.

ZeLT. Europäisches Zentrum für Literatur und Übersetzung organisiert regelmäßig Gastabende im Keller der Dekadenz. Literatur will dabei hautnah vermittelt und zeitgenössisch interpretiert werden, im Dialog mit Musik und Performance, im unmittelbaren Austausch mit dem Publikum.

Do 26.03.26
20:00
Norberts Choice: Awen (IT) Ascolta Musik, Jazz

Awen – gälisch für „Inspiration“ – steht für ein Trio, das der Frage nachgeht, was wir „Wurzel“ nennen: jene kulturelle Herkunft, die in uns weiterklingt. Welche Tradition tragen wir in uns, und wie lässt sich dieser Ursprung musikalisch sichtbar machen? Aus ihrer Faszination für die keltische Welt heraus wendet sich die Gruppe alten gälischen Liedern zu – Arbeitsgesängen, Balladen, Ritualmusik – und öffnet sie für Improvisation und neue Klangräume.

So entsteht eine Musik, die zwischen Überlieferung und Freiheit, Vergangenheit und Gegenwart schwebt. Die gemeinsame Basis des Trios liegt in den Laboratori Permanenti di Ricerca Musicale von Stefano Battaglia an der Siena Jazz University, wo sich Sängerin Natalia Rogantini, Gitarrist Giacomo Zanus und Pianist Stefano Battaglia künstlerisch fanden.

Natalia Rogantini: Gesang

Stefano Battaglia: Piano, Perkussion

Giacomo Zanus: Gitarre, Elektronik

Dekadenz dankt
dekadenz sponsoren 2026

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