Mi 02.12.20
20:30
Ans Eingemachte! Ökotopia Talk

“It is so hard to imagine anything fundamentally different from what we have now. But without these alternate visions, we get stuck on dead center. And we’d better get ready. We need to know where we’d like to go.”

schreibt Ernest Callenbach in seinem Zukunftsroman „Ökotopia“ aus dem Jahr 1975. Wir machen es ihm nach: Ans Eingemachte! lädt ein zum gemeinsamen Erträumen der klimaneutralen Zukunft. Dazu haben wir drei Expert*innen aus Energie, Naturschutz und Aktivismus, die an dieser Zukunft bauen.

Inspiration für die Diskussion geben uns Ökotopien von der Leinwand. Was haben filmische Traumbbilder wie das CO2-reduzierte Riesenschwein aus Okja oder die Miniaturstadt aus Downsizing an visionärem Potenzial?
Ans Eingemachte! Ist eine Diskussionsreihe von oew – Organisation für eine solidarische Welt und Dekadenz. Hier wird der Theaterraum zum Forum für gesellschaftspolitischen Austausch. Weil uns die Krise die Zusammenkunft verunmöglicht, weichen wir auf Zoom aus. Die Regeln bleiben die gleichen: Publikum und Expert*innen diskutieren auf Augenhöhe, künstlerische Impulse führen durch den Abend.

Wir sprechen mit Majda Brecelj (Fridays for Future), Tazio Dalsass (Ecodesigner) und Andreas Hudler (Umweltanwaltschaft Tirol)

Es moderiert Margot Mayrhofer

Zur Veranstaltung auf Zoom geht's hier

So 29.11.20
18:00
Kay Ray Weihnachten ... oder wonach sieht's denn aus?!? Kleinkunst & More, Gastproduktion

Das Fest der Liebe? Gut! Kay Ray lebt nach dem Motto: „Lieber Schwanzgierige als ganz Schwierige!“. Damit steht das Niveau des Abends schon mal fest. Aber ist das noch Liebe oder schon Gier? Nichts ist mehr das, wonach es aussieht: Kameras, Betonpfeiler und Polizei? Ein Weihnachtsmarkt. Volle Suppenküchen, einsame alte Menschen und erfrorene Obdachlose? Weihnachtszeit! Du kannst dich auf nichts mehr verlassen! Frei nach dem Motto: Im Fernsehen Vollplayback, im Wein Frostschutz, an der Wursttheke Formfleisch - und du in mir, obwohl du gar nicht schwul bist.

Das Chaos ist perfekt! Auch wenn der Schokoweihnachtsmann ein Vorleben als Hase hatte, lassen wir uns die Stimmung nicht vermiesen. Zu „The Power of Love“ die Feuerzeuge hoch, der political correctness in den Hintern getreten wird sich benommen wie auf der Weihnachtsfeier des Lebens. Außer „Last Christmas“..., das lassen wir weg.
Kaum einer im deutschen Kabarettzirkus schillert und polarisiert zugleich so wie Kay Ray. Nun ist er endlich wieder bei uns zu Gast!

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Die Aufführungen sind abgesagt.

Fr 20.11.20
20:30
Alicia Edelweiss (A, GB) When I'm enlightened, everything will be better. Gastproduktion, Pop

„Freak-folk, chamber-pop and more wonderfully crazy than anyone else in a long time.“ – Radio FM4

Das zweite Album der in Wien lebenden und arbeitenden Alicia Edelweiss ist eine durch und durch erstaunliche Angelegenheit. Neun Songs zeigen die poetische Kraft und Klarheit ihrer Musik in einnehmender, an- und berührender Deutlichkeit. In Liedern über Erlebtes, Übersteigertes, Geträumtes, in Splittern von Sagen oder aus Kinderbüchern entfaltet sich eine Reflexion über unsere Wirklichkeit. Die zauberhafte Musik ist erschütternd bis erheiternd und zeigt das breite künstlerische und emotionale Spektrum der Musikerin.
Alicia Edelweiss ist eine österreichisch-britische Musikerin, die in Wien lebt. Auf der Suche nach einem ungebundenen Leben reiste sie als Jugendliche durch ganz Europa. Ohne Geld, aber mit Gitarre im Gepäck, begann sie zunächst als Straßenmusikerin. Die „Queen of Freak Folk” (Ö1) tourt aktuell mit ihrem zweiten Album durch Österreich und Deutschland.

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Das Konzert ist abgesagt.

Do 19.11.20
20:30
Helga Plankensteiner & Low 5 (I) Jelly Roll Morton Tribute Jazz, Gastproduktion

Schweres Gerät für tiefe Töne!

Helga Plankensteiners neues Projekt präsentiert Arrangements von Kompositionen von Jelly Roll Morton, dem „Erfinder des Jazz“, für tiefes Holz und tiefes Blech in origineller Besetzung und entlockt den fast hundertjährigen Tunes ganz neue Töne mit Jazz-, Rock-, Funk- und Swing-Einflüssen.

Il nuovo progetto di Helga Plankensteiner presenta un'inaudita formazione con tre fiati dal registro basso: sax baritono, clarinetto basso e tuba. Il repertorio è dedicato interamente a composizioni di Jelly Roll Morton, il grande pioniere autodefinitosi „inventore del jazz“. Gli arrangiamenti in chiave polistilistica rivelano aspetti sorprendenti di questo genio degli albori del jazz.

 

Helga Plankensteiner: baritone saxophone

Achille Succi: bass clarinet
Glauco Benedetti: tuba
Michael Lösch: piano
Marco Soldà: drums

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Das Konzert ist abgesagt.

Sa 14.11.20
20:30
Club 3 Der Bär und der Heiratsantrag Theater, Kleinkunst & More, Gastproduktion

Anton Tschechows Einakter sind Theater-Dauerbrenner: Aus groteskem Humor, komischen Situationen und überzeichneten Figuren entstehen geniale Theaterminiaturen. Die junge Wiener Theatergruppe Club 3 gibt den Klassikern eine frische Wendung, indem sie dem Spiel der Geschlechter einen neuen witzigen Twist gibt. Mit vollem Körpereinsatz treten sie in den Theaterring und spielen um Liebe, Status und Wahrheit als ginge es um ihr Leben.
Als „Zwei Scherze in einem Akt“ bezeichnete Tschechow die beiden Kurzstücke, die er beide 1888 verfasste. Wie in seinen bekannten Dramen wie „Drei Schwestern“ oder „Der Kirschgarten“ geht es um die adelige Bevölkerung in der Provinz. Während in den Dramen der Humor eher subtil daherkommt, haut er hier voll auf die komische Pauke!

Regie & Produktion: Lisa-Lena Tritscher
Besetzung: Maria Aistl, Clemens Delach & Lisa-Lena Tritscher
Musik & Sound: Clara Diemling
Graphikdesign & Bühnenbild: Klemens Dellacher & Clara Diemling

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Die Aufführungen sind abgesagt.

Do 12.11.20
20:30
Kadri Voorand (EST) In Duo With Mihkel Mälgrand Jazz, Gastproduktion

„Kadri Voorand ist eine ebenso begnadete Sängerin wie Pianistin, aber vor allem ist sie ein hyperaktives Energiebündel, das kaum weiß, wohin mit den Einfällen. Ihre Stimme verfügt über einen erstaunlichen Ambitus und ein wunderbares Timbre, ihr Klavierspiel steht dem in nichts nach. Ihre Spontanität, ihre Lust am wohlbeherrschten Chaos machte sie im Nu zum Publikumsliebling. Mit Mihkel Mälgand am Bass stand ihr ein kongenialer Partner zur Seite, dessen Spiel rhythmisch-harmonisch äußerst komplex war“, beschreiben die Westfälische Nachrichten ein Konzert des Duos.
Kadri Voorand ist eine international renommierte Jazz-Sängerin, Pianistin und Komponistin. Ihr Stil ist von catchigen Rhythmen und Pop-, Jazz- und Folk-Improvisationen geprägt. In ihren Kompositionen erzählt sie persönliche Geschichten mit großer Emotionalität.

„Kadri Voorand oltre ad essere una cantante e pianista di grande levatura brilla con la sua coinvolgente energia, mai a corto di idee. La sua voce dispone di un notevole ambito con una timbrica stupenda, con la sua spontaneità al piano non è da meno. La sua gioa di gestire un caos ben organizzato la fa diventare immediatamente una beniamina del pubblico. Il suo partner on stage Mikhel Mälgang la affianca in modo congeniale con il suo modo di suonare il basso, con buona ritmica e complesse armonie.” - Westfälische Nachrichten

Kadri Voorand: voice, piano, calimba, small percussions, electronics
Mihkel Mälgand: acoustic bass, double bass

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Das Konzert ist abgesagt.

Sa 07.11.20
20:30
Binnen I - ABGESAGT Die unvorstellbare Vorstellung Theater, Kleinkunst & More, Gastproduktion

Ein Ausflug in das, dem Irrsinn nahe gelegene Gebiet grenzenlosen Nonsense', zur Erholung von der strukturierten Aussichtslosigkeit unseres eingeschränkten Alltags und Vorstellungsvermögens. - Begeben Sie sich in ein sensationelles Spektakel unfassbarer Phänome, grotesken Humors und machen Sie sich auf die Suche nach dem tieferen Sinn, der sich hinter den Schleiern uferloser Phantasie hartnäckig verborgen hält!
mit Alexa Brunner, Katharina Gschnell, Viktoria Obermarzoner, Petra Rohregger, Marlies Untersteiner

Text, Inszenierung, Bühne: Dietmar Gamper
Musik: Daniel Clemente

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Do 29.10.20
20:30
pol.D (I, A) Means Of Polarity Jazz, Gastproduktion

Pol.D wurde 2017 gegründet. Die vier Musiker haben sich mit dem Projekt ganz dem modernen und zeitgenössischen Jazz verschrieben. Unkonventionelle und exakt gearbeitete Kompositionen sind der Ausgangspunkt für ausgiebige Improvisationen. Die Inspirationen für die Musik sind – ganz dem Wesen des Jazz nach – vielfältig. So ist sie geprägt von Avantgarde-Hip Hop, Neuer Musik, experimenteller elektronischer Musik und klassischen indianischen Rhythmen.
Die Fülle der Formen macht musikalische Gegensätze, Kontraste und Parallelen auf und setzt verschiedene Musiktraditionen in Dialog.

Il quartetto pol.D si è formato nel 2017. Esso si confessa chiaramente per il jazz moderno di avanguardia. La pretesa di sfidare tessuti musicali complessi si incontra con l’impegno di creare una musica che abbia una certa leggerezza e libertà nell'organizzare l’insieme musicale. Proprio le composizioni precisamente elaborate ma poco convenzionali formano la base per uno spazio voluto sul quale le improvvisazioni possono giocarsi il campo. Le fonti di ispirazione sono molteplici, cosa che nel Jazz è fondamentale, come per esempio il Hip Hop di avanguardia o la Musica Nuova, la musica elettronica sperimentale o l’insegnamento di ritmi classici indiani.
Tutto questo materiale lascia spazio a contrasti, a contrapposizioni e paralleli cercando di riunire tutto in un potenziale che permette a queste correnti multiculturali di entrare in un dialogo costruttivo.

Fabian Rucker: sax
Michael Tiefenbacher: piano
Tobias Vedovelli: bass
Michael Prowaznik: drums

Eine Hörprobe gibt's hier

Sa 24.10.20
20:30
Thomas Maurer (A) WOSWASI Kleinkunst & More, Gastproduktion

„Haben Sie sich schon einmal gefragt: Warum bin i eigentlich so deppert?“, fragt Thomas Maurer zu Beginn seines neuen Kabarettsolo. „Der mutmaßlich lustigste Mann Österreichs“, wie ihn der Falter einmal betitelt hat, setzt sich auseinander mit Denkmustern, Denkmodellen, Denklücken und auch jenen, die kaum zu denken scheinen. Mit gewohnt spitzer Zunge breitet er eine Palette von menschlichen Unzulänglichkeiten aus, kommt dabei von Hundertsten ins Tausendste und zerlegt darüber österreichische Befindlichkeit in ihre Elementarteilchen.

„Woswasi“ ist ein satirisches Denkstück und wohl nicht nur einmal einen Besuch wert“, findet der Falter. „Dem Geistesarbeiter Maurer beim Hackln zuzuschauen, ist so spaßig wie er sympathisch“, befindet Michaela Mottinger. „Ein bereichernder Abend“, sagt Die Presse. „Kabarett mit Mehrwert“ die Salzburger Nachrichten und das Neue Volksblatt resümiert: „Man bekommt in diesem Soloprogramm gleich drei Maurer zum Preis von einem.“

Regie: Petra Dobetsberger

Die Veranstaltung am Freitag ist ausverkauft, Karten gibt's noch für Samstag, 24. Oktober!

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Sa 17.10.20
20:30
Voodoo Jürgens (A) S'klane Glücksspiel Gastproduktion, Pop

Der Kunstschlurf und Liedermacher Voodoo Jürgens ist seit 2015 auf Erfolgskurs mit seinen schwarzhumorigen Texten im schwersten Wiener Dialekt. Sein Album „Ansa woar" mit dem Hit „Heite grob ma Tote aus" war und ist noch immer die Revolution in Sachen österreichischer Musik. Der Text kann dank seiner schludrigen Vorlagen selbst von Leuten mitgesungen werden, die überhaupt nicht singen können. Man nennt das wohl Publikumsnähe. Das macht auch den Erfolg von Voodoo Jürgens aus: Er porträtiert Außenseiter, Gestrauchelte und zwielichtige Gestalten zwischen Größenwahn, Schnaps und Gosse.

„Voodoo Jürgens ist näher an Helmut Qualtinger dran als an Wolfgang Ambros, ist eher bitter als süß, goschert statt poetisch, kein André Heller beim Sprachrittberger, lieber Tom Waits, den es am Eislaufplotz mit der Bierdose in der Hand auf die Gosch'n haut. Das ist auf weiter Flur einsam originell und natürlich ein ziemlicher Spaß.“ (Der Standard, Karl Fluch)

Das letzten Herbst veröffentlichte zweite Voodoo Jürgens-Album „S'klane Glücksspiel“ war ein voller Erfolg, wurde von den Kritikern geliebt und ist aktuell für den „Amadeus“ in der Kategorie Album nominiert. Dieses Album bringt er jetzt nach Brixen!

Das Konzert findet im Astra (Romstraße 11) statt!

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Dekadenz dankt

Die Dekadenz wird als Südtiroler Städtetheater vonseiten der öffentlichen Hand gefördert.
Private Sponsoren ergänzen unser Kulturbudget.

Unterstützt von den Kulturassessoraten des Landes 2019: 239.500€, der Gemeinde Brixen 2019: 12.500€.