Mi 25.10.17
20:30
Christian Muthspiel & Steve Swallow Simple Songs Jazz
Unvergessliche Duette spielte Steve Swallow mit seiner Lebensgefährtin Carla Bley bereits im Jahr 1998 in der Dekadenz. Mit „Simple Songs“, dem neuesten Projekt von Christian Muthspiel, lässt Steve Swallow wiederum seinen suggestiven akkustischen Bass-Sound erklingen. Die elf Duostücke aus der gleichnamigen CD stammen allesamt aus Christian Muthspiels Feder (außer Werner Pirchners „Himmelblau“). Auf Overdubs, Loops oder elektronische Effekte wird in diesem Fall bewusst verzichtet, um das pure Spiel im Duo in den Vordergrund zu stellen: nicht nur kompositorisch, sondern auch klanglich auf die Einfachheit reduziert.

Christian Muthspiel: trombone, piano, e-piano, flutes
Steve Swallow: acoustic bass
Sa 07.10.17
00:00
Fr 06.10.17
00:00
Do 05.10.17
00:00
Mi 04.10.17
00:00
Sa 30.09.17
00:00
Fr 29.09.17
00:00
Do 28.09.17
00:00
Sa 23.09.17
00:00
Do 21.09.17
00:00
Eigenproduktion der Dekadenz Im Abseits Theater, Eigenproduktion
Plötzlich werden sie alle zu Überlebenskünstlern: Familienvater Pol und seine Frau Anna, deren Tochter Lisa und ganz besonders Opa Josep, dessen Leben sogar kurzzeitig auf der Kippe steht. Denn auf einmal weiß die Familie nicht mehr, wie sie seinen Pfleger, den brasilianischen Schwarzarbeiter Ricky, bezahlen soll – wegen der Krise! Pol ist das Gehalt gekürzt worden, der Modeladen seiner Frau Anna läuft nicht mehr richtig und Tochter Lisa könnte finanzielle Unterstützung für ihr Auslandsstudium gut gebrauchen. Nicht so schlimm? Eine Katastrophe! Denn die Ersparnisse der Familie hat der Vater gerade einem entlassenen Kollegen geliehen. Aber irgendwie geht es immer weiter. Sogar im Abseits.

Der katalanische Dramatiker Sergi Belbel gehört zu den renommiertesten Gegenwartsautoren Spaniens. Seine Stücke werden in über 30 Ländern Europas, Amerikas und Asien aufgeführt.

mit Marc Bernhard, Max G. Fischnaller, Hannes Holzer, Susan La Dez, Kathrin Ploner
Regie: Eva Niedermeiser
Bühne: Johanna Kiebacher
Kostüm: Sieglinde Michaeler

Mi 13.09.17
20:30
Simone Zanchini (I) Simone Zanchini: Quasi acustico Jazz
„Immer schon war ich der Meinung, dass die Geräuschkulissen in unserem Kopf nur uns gehören. Sie sind einzigartig und lassen sich nur über die Improvisation übermitteln. Vom Zuhörer können sie nur empfangen werden, wenn dieser dafür eine gewisse Bereitschaft an den Tag legt. Wir leben in einem Zeitalter, das bekannte und erkennbare (Formen)Sprachen benötigt und jene Akteure, die ich als Stil-Reproduzenten bezeichne. Mit diesem Solo setze ich mich dem Risiko aus, mich von den festgefahrenen Codizes zu befreien. Und das mit einem Akkordeon - einem Instrument, das in der wiedererkennbaren und reproduzierbaren Musik verwurzelt ist.“ (Simone Zanchini)

Simone Zanchini: accordion, efx

Do 25.05.17
20:30
Fr 19.05.17
20:30
Do 18.05.17
20:30
Petra Rohregger Begegnung mit Anne Frank Theater, Gastproduktion

Mehr als zwei Jahre gelang es Anne Frank und ihrer Familie, sich in einem Hinterhaus in derAmsterdamer Prinsengracht vor den Nationalsozialisten zu verstecken. Dann wurde die jüdischeFamilie verraten und von den Deutschen in verschiedene Konzentrationslager verschleppt.Anne Frank starb 1945 in Bergen-Belsen an Typhus, nur wenige Wochen vor Kriegsende. Alseinziger der Familie überlebte Annes Vater Otto die Shoa. Er war es, der nach dem Krieg Annes
Wunsch erfüllte und ihr Tagebuch, das sie während ihrer Zeit im Versteck geführt hatte, als Buchherausgab. So wurde »Das Tagebuch der Anne Frank« zu einem der bedeutendsten undberührendsten Zeitdokumente über die Schrecken der Shoa.

Die bewegende und verstörende Geschichte der Anne Frank zeigt die Welt eines Teenagers, der innerhalb eines Sekundenbruchteils durch politische Entscheidungen vom normalen Mitbürger zum Vaterlandsverräter, zur nationalen Bedrohung und zur Ausgestoßenen wird. Die Inszenierung wagt aber auch den Versuch, einen historischen Brückenschlag in die Gegenwart zu schlagen. Was wäre, wenn Anne Frank im heutigen Syrien leben würde und Hani oder Nura hieße?

Es spielt: Petra Rohregger
Regie: Claus Tröger

Stadttheater Bruneck Produktion & Unterstützung vom Kulto Verein

Fr 05.05.17
20:30
Holger Paetz Ekstase in Würde Kleinkunst & More, Gastproduktion
Höhepunkte will jeder. Danach lechzen wir. Aber wie krieg ich Ekstase hin, die im Rahmen bleibt? Und dann: Deutsche Ekstase? Klingt unmöglich, klingt wie Schweizer Hochseefischer. Und doch gibt es sie. Sie ist nur verschüttet. Selbst die deutsche Kanzlerin trägt Ekstase in sich. Man sieht es ihr nicht immer an. Unvergesslich: Ihre Flüchtlings-Ekstase. Doch auch wir können Ekstase! Wir schaffen das. Holger Paetzzeigt uns den Weg. Hol dir den Höhepunkt! Lerne Besessenheit, Verzückung, Veitstanz und Orgasmus. Der Schamane mit dem griesgrämigen Gesicht führt dich hin.

Holger Paetz ist ein sprachvirtuoser Kabarett-Literat. Der „Buster Keaton des Wortes” textet haarspalterisch abstrus, reibt sich an bildreichen Formulierungen und unterlegt das Ganze mit einer misanthropisch-melancholischen Grundstimmung. Trocken, mit Anflügen von schwarzem Humor räsoniert Paetz über Politisches und Alltägliches, defloriert Tabus und zerstückelt brisante Themen nachhaltig. Als schräger Song-Poet mit virtuoser Gitarrenbegleitung produziert er mit seinen Liedern veritable Ohrwürmer.
Di 11.04.17
20:30
Di 11.04.17
00:00
Colin Vallon solaMENTE piano Jazz
„Wo die meisten anderen Jazzpianisten bereits am Ende ihres Lateins angekommen sind, da fängt Colin Vallon erst richtig an. In atemberaubender Manier und mit einem Maximum an Verve und Chuzpe bringt er Formbewusstsein und Experimentierfreude unter einen Hut - er jongliert nicht nur mit Melodien und Harmonien, sondern integriert auch eine Vielzahl präparierter Klänge in sein Spiel“, beschreibt der Jazzjournalist und Professor an der Hochschule Luzern, Tom Gsteiger, die Musik von Colin Vallon. In der Dekadenz war der poetische Pianist aus Lausanne mit dem Quartett der Albanerin Elina Duni zu hören. Mit diesem Projekt ertastet sein Geist mittels seiner feinen Hände und unter Zuhilfenahme anderer Utensilien die unvorstellbaren Tiefen eines Klavierflügels.

Colin Vallon: piano, prepared piano
Sa 25.03.17
20:30
Matthias Egerdörfer & Martin Puntigam Erlösung Kleinkunst & More, Gastproduktion
Bei Puntigam und Egersdörfer, den notorischen Spätentwicklern des Kabaretts, hat es mit der Einsicht auch ein bisschen gebraucht. Aber inzwischen wachsen vereinzelt graue Haare und damit zunehmend Verständnis, dass es so mit der groben Publikumsdrangsalierung nicht mehr weitergehen soll. Der österreichische Extremhumorist und der deutsche Grantler fechten mit rasierklingenscharfem Florett in bislang ungekannten Höhen einen atemberaubenden Abend.

„Gut schlafen kann man nach diesem Abend vielleicht nicht – aber schon während man sich unruhig im Bett wälzt, wird einem bewusst, ein bitterböses Meisterwerk gesehen zu haben, (...) in dem sie dem Publikum humortechnisch so lange in den Schritt treten, bis man Sterne sieht." (Kronenzeitung)
Sa 18.03.17
20:30
Fr 17.03.17
20:30
Werner Brix Zuckerl Kleinkunst & More, Gastproduktion
Werner Brix gönnt sich und seinen Fans ein Menü aus den Lieblingsgerichten der letzten 20 Jahre: leicht Verdauliches und doch reichlich Verziertes, wie die Commedia aus dem Karton oder Pinke-Panke, der freche Charmeur sowie hintergründig Zubereitetes mit scharfem Abgang á la Weltpolitik.Verspielte Zwischengerichte, wie der Essay über die Kunst der Zungenfertigkeit der Mundharmonika-Virtousen, machen dabei den kulinarischen Abend zu einem außergewöhnlich erfreulichen Erlebnis.

Der österreichische Kabarettist Werner Brixen brachte seit neun Solo-Kabarettprogramme auf die Bühne, ausgezeichnet u.a. mit dem Salzburger Stier. Neben seiner kabarettistischen Laufbahn tritt Brix als Theaterschauspieler auf und wirkt in Spielfilmen und Fernsehproduktionen mit.
Mi 15.03.17
20:30
Laura Willeit & Hubert Dorigatti SEVEN - Bob Dylan revisited Jazz
Bob Dylan hat in der Musikgeschichte unübersehbar seine Spuren hinterlassen. Kein anderer Vertreter der populären Musik hat mit seinen Liedern so viele Menschen bewegt wie er.Das Projekt „Bob Dylan Revisited“ - ins Leben gerufen von Laura Willeit und Hubert Dorigatti - zeigt die Musik Dylans in einem neuen Gewand, ohne dabei den Ursprung zu verlieren. Die Songs werden in einem Jazz-Blues-Kontext arrangiert und mit unterschiedlicher Besetzung interpretiert: Die Palette reicht vom reduzierten Stimme & Gesang bis hin zur komplexen Variante mit Streichquartett und Schlagzeug.

mit Hubert Dorigatti (Gitarre, Gesang, Arrangements), Laura Willeit (Gesang), Angela Palfrader (Geige), Manuel Chizzali (Geige), Ulli Mattlé (Violoncello), Silvio Gabardi (Kontrabass), Peter Paul Hofmann (Schlagzeug)

Sa 11.03.17
20:30
Fr 10.03.17
20:30
Mi 08.03.17
20:30
VonPiderZuHeiss Leonarda Gastproduktion
Leonarda Cianciulli, 1893 geboren und 1970 in einer Anstalt für psychisch abnorme Rechtsbrecherinnen verstorben, ist bekannt als „La Saponificatrice di Correggio“. Von Aberglauben getrieben, tötete sie drei Frauen, um ihre drei Söhne vor dem Tod auf dem Feld zu bewahren. Die Leichen verarbeitete sie sie zu Gebäck und Seife.
In einer Theaterperformance erwecken Anna Heiss, Nora Pider und Sophie Wegleitner Leonarda zum Leben, um sie zu Themen der Weiblichkeit und Mutterschaft zu befragen.

Performance: Anna Heiss, Nora Pider und Sophie Wegleitner
Musik: Julian Angerer, Raphael Lanthaler
«17181920212223242526» 256 Einträge auf 26 Seiten, Angezeigte Einträge 231-240
Dekadenz dankt
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