Sa 19.10.19
20:30
Fr 18.10.19
20:30
Elisabeth Löffler Fix me if you can Kleinkunst & More, Gastproduktion
Reparaturanleitung für eine Person mit Behinderung.

Man starte mit der Verweigerung eines Rollstuhls und fordere sie zum Gehen auf. Sollte das nicht zum gewünschten Ergebnis führen, versuchen Sie es mit Beten. Sollte auch das nicht funktionieren, spannen Sie sie auf Schienen und strecken Sie ihre Beine bis zum passenden Begradigungsmaß für den entspannten Spaziergang im Park. Im Falle der Wirkungslosigkeit all dieser Maßnahmen unternehmen Sie eine Reise nach Lourdes. Bei Nichteintreten der Heilung versuchen Sie es mit einer Wiederholung der Prozedur im Folgejahr.

„Fix me if you can” erzählt die Geschichte einer Familie auf der Suche nach einem Wunder. Es ist zugleich die Geschichte eines Kindes, das seine ganz eigene Mission verfolgt, im Namen Gottes und der Liebe, mit tatkräftiger Unterstützung seines ganz persönlichen Painkillers Udo Jürgens.

Elisabeth Löffler ist Performancekünstlerin und Lebens- und Sexualberaterin. Sie lebt als alleinerziehende Mutter in Wien. „Fix me if you can“ ist ihr erstes Solokabarett.

Pressestimmen:

"Einfach köstlich, herzerwärmend und selbstironisch. Eine perfekte Performance mit richtigem Timing und witzigem Text." - Ditta Rudle, Tanzschrift

"Löfflers Humor ist zart und dabei richtig böse" - Falter. Die Wochenzeitung aus Wien.

"Auf der Bühne erzählt die heute 49-Jährige so komödiantisch von sich, dass ihr Publikum vor Lachen weint." - Katrin Heise, Deutschlandfunk Kultur

"Sobald die Gefahr drohen könnte die Gehbehinderung der Tänzerin, Entertainerin und gnadenlos großartigen Kabarettistin käme in den Vordergrund, schon ist diese aus den Augen, aus dem Kopf." - Daniel Landau, Schnellkritik

Text und Spiel: Elisabeth Löffler
Regie: Frans Poelstra
Dramaturgie: Yosi Wanunu
Regieassistenz: Lina Michel
Produktion: Kornelia Kilga


Do 17.10.19
20:30

JW Orchestra (I)

Kreativ Mozart Jazz
In „Kreativ Mozart“ wählt Marco Gotti und sein JW Orchestra spannende musikalische Kernmelodien aus Mozarts umfangreichem Repertoire, nimmt sie aus dem Kontext und setzt sie neu zusammen. Dafür verwendet Marco Gotti andere orchestrale Zusammensetzungen und entfaltet die schöpferische Kraft der bekannten Melodien auf neue Weise. Dabei geht es keinesfalls darum, Mozarts Musik in Swing zu übertragen, sondern sie in einer zeitgenössischen Musiksprache neu zu entdecken.

Auf einer seiner Reisen nach Italien hat Mozart vor vermutlich genau 250 Jahren in Brixen genächtigt. Zu diesem Jubiläum hat die Gruppe Dekadenz dieses Auftragswerk vergeben.

M. Gotti: Arrangements, Alt Sax, Sopran Sax, Klarinette
G. Gotti: Alt Sax, Flöte
M. Moraschini: Tenor Sax, Klarinette
G. Porro: Bariton Sax, Bassklarinette, Flöte
G. Chirico: Trompete
S. Orlandi: Trompete
D. Albrici: Posaune
P. Muccio: Posaune
F. Chebat: Klavier
S. Massazza: Kontrabass
S. Bertoli: Perkussionen

Fr 11.10.19
20:30
Do 10.10.19
20:30
Mi 09.10.19
20:30
Sa 05.10.19
20:30
Fr 04.10.19
20:30
Do 03.10.19
20:30
Mi 02.10.19
20:30
Sa 28.09.19
20:30
Fr 27.09.19
20:30
Eigenproduktion der Dekadenz Gespräch wegen der Kürbisse Theater, Eigenproduktion
„Aus großer Verantwortung folgt große Verwirrung.“

Zwei Freundinnen treffen sich zum Kaffee und unterhalten sich über Urlaub und Beziehungen, Staatspakte und die Rüstungsindustrie, den Mossad und die Titel-gebenden Kürbisse. Die Beiden kennen sich gut und die Schwachpunkte der Freundin genau. In der schrillen Komödie geben sich zwei Schauspielerinnen ein blitzschnelles Wortgefecht, in dem Realität und Fiktion, Fake News und Wahrheit nur noch schwer zu unterscheiden sind. „Gespräch wegen der Kürbisse“ ist ein Stück über eine Gegenwart, die von medialen und politischen Erzählungen überschwemmt wird, und über die Suche nach Sinn in einer krisengebeutelten Zeit.
Der 1988 geborene Jakob Nolte ist einer der witzigsten Gegenwartsautoren. Für „Gespräch wegen der Kürbisse“ ist er mit dem Preis der Autorentheatertage 2016 ausgezeichnet worden.

mit Brigitte Knapp und Ingrid Lechner
Regie: Anna Heiss
Ausstattung: AliPaloma
Regieassistenz: Michaela Zetzlmann


Fr 17.05.19
20:30
Mathias Novovesky Einzelhaft Kleinkunst & More, Gastproduktion
Mathias Novovesky: Isoliert, alleine und in Reinform.

Der Kabarettist mit dem unaussprechlichen Namen holt aus, mit Brechstange und Dietrich zum Befreiungsschlag. Bequem ist es. Langweilig. Niemand sonst da, das Essen nicht gut. Mit sich alleine klar zu kommen ist einfach, die Anderen sind die Aufgabe.
Mathias Novovesky gebiert sich, befreit sich aus dem wohlig warmen Nest der Einsamkeit, raus aus dem Mutterleib, aus dem Statum Utero, weit raus aus der Komfortzone, in Richtung Mitmenschen, dahin wo es weh tut. Geburten sind immer mit Schmerzen verbunden, mit Blut, Schwitze und Schlatze. Sollten Sie eher der kuschelige Typ sein: Ein Schwedenofen, eine volle Bonbonniere, Prosieben, RTL2 oder Sat1, eignen sich bestimmt besser, schmerzen weniger, es gibt keine Körpersäfte und die Namen sind auch leichter auszusprechen.

„Skurril, frech, klug und schon jetzt auch ein bisserl altklug legt Mathias Novovesky einen vielversprechenden Start als Solokabarettist hin.“ (Der Standard)

Regie: Gabi Rothmüller
Fr 10.05.19
20:30
Wiener Blond ZWA Pop
Ihre messerscharfen und humorvollen Botschaften über ihre Beobachtungen des Wiener Alltags und seine Probleme, manövrieren sie mit charmantem Augenzwinkern in die Herzen der geneigten Zuhörenden. Niemand und nichts bleibt unkommentiert und verschont – weder die gealterten Ikonen der österreichischen Musikszene noch sie selbst. Die Auswahl an Imbissständen um 4.00 Uhr in der Früh, das berühmtberüchtigte Schwarzfahren in den Öffis oder besonders köstlich zubereitete Eierspeisen bieten die Themen ihrer humoristischen Geschichten.

Wiener Blond performen ihre selbstironischen Kompositionen mit verspieltem Charme und musikalischer Perfektion. Die Kombination von Rap, Bass, Heldentenor und österreichischem Liedgut passt in den studentenwienerischen Popsongs wie diese zwei Stimmen zueinander und zieht das Publikum jedes Mal aufs Neue in den Bann. Es darf gedacht und gelacht werden!

„Nur Wien darf so goschert sein“ (Die Presse)

Sebastian Radon: Gesang, Loops, Beatbox, Cajon
Verena Doublier: Gesang, Loops, Beatbox, Gitarre

Sa 04.05.19
20:30
Fr 03.05.19
20:30
Dada Zirkus Picknick for One Tanz & Performance, Kleinkunst & More, Gastproduktion
Sind wir aus dem Stoff aus dem die Träume sind?

Eine Frau. Ein Picknick. Ein Ende. Als deutlich wird, dass ihr Date nicht erscheint, gleitet eine Frau in eine surreale Traumwelt über. Zwei unheimliche Traumfiguren werden zu den Begleitern auf diesem Trip, der tief in die dunkelbunte Gedankenwelt einer Person führt und ihre Sehnsüchte und geheimen Ängste freilegt.
Stimmungsvoll von Geigerin und Sängerin Roxanne Szankovich begleitet, erschaffen Dada Zirkus eine schaurig-schöne Welt aus umherschwirrenden Objekten und Körperkunst: Körpertheater, Akrobatik, Tanz, Jonglage und Objektmanipulation vermengen sich zu einem humorvollen und poetischen Stück Kleinkunst.

Schauspiel und Artistik: Ruth Biller, Arno Uhl, André Reitter
Musik und Komposition: Roxanne Szankovichich, Valentin Eybl
Regie: Matteo Spiazzi
Sa 27.04.19
20:00
Filmclub Brixen Mackie Messer - Brechts Dreigroschenfilm Kleinkunst & More, Gastproduktion
Keine Reservierung erforderlich. Nur Abendkassa.

Nach dem überragenden Welterfolg von „Die Dreigroschenoper“ will das Kino den gefeierten Autor des Stücks für sich gewinnen. Doch Bertolt Brecht ist nicht bereit, nach den Regeln der Filmindustrie zu spielen. Seine Vorstellung vom „Dreigroschenfilm“ ist radikal, kompromisslos, politisch, pointiert. Er will eine völlig neue Art von Film machen und weiß, dass die Produktionsfirma sich niemals darauf einlassen wird. Ihr geht es nur um den Erfolg an der Kasse. Er bringt die Produktionsfirma vor Gericht, um zu beweisen, dass die Geldinteressen sich gegen sein Recht als Autor durchsetzen. Ein Dichter inszeniert die Wirklichkeit – das hat es noch nie gegeben!

Veranstaltung des Filmclub Brixen im Rahmen der Brixner Tage des Buches
Di 23.04.19
20:30

Fiston Mujila Mwanza & Patrick Dunst (Kongo, A)

TRAM 83 ... col-train! Literatur, Jazz
Eine kaputte, laute Großstadt in Afrika; der einzige Nachtclub vor Ort, in dem sich ehemalige Kindersoldaten und Studenten über den Weg laufen; die zwei ungleichen Freunde Lucien und Requiem; eine Sprache, deren Rhythmus vom Jazz eines John Coltrane getrieben ist – das sind die Zutaten für Fiston Mwanza Mujilas Roman „Tram 83“. Mujila, der seit 2009 in Graz lebt und dort an der Universität afrikanische Literatur lehrt, will in der Prosa nicht auf die Vorzüge der Poesie verzichten: Seine Auftritte gleichen Performances, Mujila singt, manchmal schreit er seine Texte. Begleitet von Patrick Dunst lässt uns der Autor seiner kunstvollen wie leidenschaftlichen Poetik näherkommen.

Fiston Mujila Mwanza: Lector
Patrick Dunst: Komposition, Saxophon, Bassklarinette, Live Electronics

Die Konzert-Lesung findet im Rahmen der Brixner Tage des Buches statt.

Sa 20.04.19
20:30
Fr 19.04.19
20:30
RaDeschnig Doppelklick Kleinkunst & More, Gastproduktion
Sich gegenseitig zu beschimpfen ist doch immer noch der schönste Beginn für einen liebevollen Gedankenaustausch! Mit denselben Genen, aber völlig unterschiedlichen Suchergebnissen verlassen zwei Schwestern für einen Abend die Gemütlichkeit ihrer Paralleluniversen, um sich ihre verschiedenen Sichtweisen auf die großen Themen des Alltags ungefiltert um die Ohren zu hauen. Ein Programm über Annäherung in Zeiten von gegenseitiger Abschottung und ein Hoch darauf, sich einfach mal so richtig anzuschreiben!

Die Zwillingsschwestern Nicole und Birgit Radeschnig gewannen 2010 den renommierten Nachwuchskabarettpreis "Grazer Kleinkunstvogel" und mischen seitdem als Duo RaDeschnig mit zart-schwarzem Humor und musikalischer Vielschichtigkeit die deutschsprachige Kabarettszene auf.

"Hochkomisch und dabei blitzgescheit" (Falter)

Regie: Magda Leeb
Do 18.04.19
20:30

Alegre Corrêa Quartett (Brasil, A)

Longing to Vienna - AUSVERKAUFT! Jazz
Das Konzert ist leider Ausverkauft.
Alegre Corrêa, der aus Brasilien stammende Gitarrist, Sänger und Komponist, für den „Musik machen viel mehr bedeutet als das bloße Spielen der richtigen Noten“ (Eigendefinition), ist vor über zwei Jahrzehnten mit seiner Definition „Neuer Brasilianischer Musik“ in Europa gelandet um die Trennung von Kopf und Bauch aufzuheben. Nun geht er den umgekehrten Weg – die Tatsache, dass er seit einigen Jahren seinen Lebensmittelpunkt wieder nach Brasilien verlegt hat, leitet eine neue Phase in seinem musikalischen Schaffen ein, so etwas wie eine "Sehnsucht nach Wien". So wird der Kern seiner langjährigen Band in Europa mit Gerald Preinfalk – die beiden verbindet derselbe Geburtstag am 9. Juni – sowie Bertl Mayer nun durch einen der interessantesten Musiker Brasiliens erweitert: Fagner Wesley.

Alegre Corrêa: Guitar, Vocals, Percussion
Gerald Preinfalk: Reeds
Bertl Mayer: Harmonica
Fagner Wesley: Piano, Keyboards
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Dekadenz dankt

Die Dekadenz wird als Südtiroler Städtetheater vonseiten der öffentlichen Hand gefördert.
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Unterstützt von den Kulturassessoraten des Landes 2020: 240.000€, der Gemeinde Brixen 2020: 12.500€.