Mi 11.04.18
00:00
Die Präsidentinnen von Werner Schwab - Heute ausverkauft! Eigenproduktion
Heute ausverkauft!
Die gottesfürchtige Spar-Meisterin Erna (Margot Mayrhofer), die liebestolle Grete (Ingrid Porzner) und die minderbemittelte Mariedl (Viktoria Obermarzoner) kommen in einer ärmlich eingerichteten Wohnküche zusammen. Im TV erteilt der Papst gerade den Segen „Urbi et Orbi“. In komischen Plaudereien testen die drei Damen die eigene Moralität und vorherrschende Hackordnung aus: „Das sind Leute, die glauben, alles zu wissen, über alle zu bestimmen. Eine Form von Größenwahn. Ich stamme aus einer Präsidentinnen-Familie“, vermerkte der Autor.
1990 uraufgeführt, ist „Die Präsidentinnen“ zum modernen Klassiker avanciert. Die Wirkung von Werner Schwabs Sprachgewalt ist ungetrübt und führt tief in menschliche Abgründe: „Ach was, man muss die Wörter sprechen, wie sie heraus wollen, und die Feste feiern, wie sie herunterfallen.“ (Grete)

mit Margot Mayrhofer, Viktoria Obermarzoner & Ingrid Porzner
Regie: Joachim Goller
Ausstattung: Mirjam Falkensteiner
Licht: Werner Lanz
Regieassistenz: Michaela Zetzlmann

Sa 31.03.18
00:00
ANGER (I) „Liebe&Wut“ EP-Releasekonzert - AUSVERKAUFT! Pop
Emo-Boy trifft cooles Skater-Girl. Sie mögen sich natürlich nicht. Erst später werden sie Freunde, dann ein Paar. Und dann eine Band. ANGER, das sind Julian Angerer und Nora Pider aus Brixen. Mit verträumter Gitarre, harmonischem zweistimmigen Gesang und ihrem einzigartigen Auftreten machen sie kraftvollen und zugleich fragilen Pop, der die HörerInnen in eine andere Welt entführt.

Auf dem Kultradiosender FM4 laufen die Songs des Pop Duos in Rotation. Das Berliner Musikmagazin „Diffus” zählte ANGER zu den fünf spannendsten KünstlerInnen Österreichs. Ihre Debüt EP „Liebe&Wut“ erscheint im März auf Vinyl und wird an diesem Abend vorgestellt. Live wird das Duo von ihrem guten Freund und langjährigen musikalischen Weggefährten Bernhard Busetti am Schlagzeug begleitet.
Fr 13.04.18
20:30
Die Präsidentinnen von Werner Schwab Eigenproduktion
Die gottesfürchtige Spar-Meisterin Erna (Margot Mayrhofer), die liebestolle Grete (Ingrid Porzner) und die minderbemittelte Mariedl (Viktoria Obermarzoner) kommen in einer ärmlich eingerichteten Wohnküche zusammen. Im TV erteilt der Papst gerade den Segen „Urbi et Orbi“. In komischen Plaudereien testen die drei Damen die eigene Moralität und vorherrschende Hackordnung aus: „Das sind Leute, die glauben, alles zu wissen, über alle zu bestimmen. Eine Form von Größenwahn. Ich stamme aus einer Präsidentinnen-Familie“, vermerkte der Autor.
1990 uraufgeführt, ist „Die Präsidentinnen“ zum modernen Klassiker avanciert. Die Wirkung von Werner Schwabs Sprachgewalt ist ungetrübt und führt tief in menschliche Abgründe: „Ach was, man muss die Wörter sprechen, wie sie heraus wollen, und die Feste feiern, wie sie herunterfallen.“ (Grete)

mit Margot Mayrhofer, Viktoria Obermarzoner & Ingrid Porzner
Regie: Joachim Goller
Ausstattung: Mirjam Falkensteiner
Licht: Werner Lanz
Regieassistenz: Michaela Zetzlmann

Fr 01.12.17
20:30
El Mago Masin Operation Eselsohr Kleinkunst & More, Gastproduktion
el mago masin war im Sommer 2016 zehn Tage lang mit einem Esel in der Südsteiermark unterwegs. Ganz allein? Nein. Mit einem Esel. Warum? Entschleunigung, Selbstfindung, Suche nach Sinn? - Weil er das noch nie gemacht hat. Kein Strom, kein Handy, kein Supermarkt. Dafür ein Esel mit seinem eigenen Tempo. El mago masin atmet das Leben auf der Alm und macht interessante Begegnungen mit den Bergmenschen. Von ihnen lernt er, dass Flipflops nicht das klassische Bergschuhwerk sind. Und während zweitausend Höhenmetern, dem Angriff einer Kuh, eines Abends als Hüttenwirt, einer eisigen Nacht im Wald, der Geburt eines Kälbchens, vielen Hüttenkonzerten und der Jagd nach dem verschwundenen Esel wird klar: Mit einer Gitarre und einer Bühne unter den Füßen wird das die „Operation Eselsohr".

El mago masin kam über die Liedermacherbühnen auf die Kabarettbühnen. Er kletterte geschickt herüber, so dass er nun virtuoses Gitarrenspiel und wahnwitzige Lieder mit anarcho-komischen Geschichten verknüpft.

Mi 25.10.17
20:30
Christian Muthspiel & Steve Swallow Simple Songs Jazz
Unvergessliche Duette spielte Steve Swallow mit seiner Lebensgefährtin Carla Bley bereits im Jahr 1998 in der Dekadenz. Mit „Simple Songs“, dem neuesten Projekt von Christian Muthspiel, lässt Steve Swallow wiederum seinen suggestiven akkustischen Bass-Sound erklingen. Die elf Duostücke aus der gleichnamigen CD stammen allesamt aus Christian Muthspiels Feder (außer Werner Pirchners „Himmelblau“). Auf Overdubs, Loops oder elektronische Effekte wird in diesem Fall bewusst verzichtet, um das pure Spiel im Duo in den Vordergrund zu stellen: nicht nur kompositorisch, sondern auch klanglich auf die Einfachheit reduziert.

Christian Muthspiel: trombone, piano, e-piano, flutes
Steve Swallow: acoustic bass
Sa 07.10.17
00:00
Eigenproduktion der Dekadenz Im Abseits Theater, Eigenproduktion
Plötzlich werden sie alle zu Überlebenskünstlern: Familienvater Pol und seine Frau Anna, deren Tochter Lisa und ganz besonders Opa Josep, dessen Leben sogar kurzzeitig auf der Kippe steht. Denn auf einmal weiß die Familie nicht mehr, wie sie seinen Pfleger, den brasilianischen Schwarzarbeiter Ricky, bezahlen soll – wegen der Krise! Pol ist das Gehalt gekürzt worden, der Modeladen seiner Frau Anna läuft nicht mehr richtig und Tochter Lisa könnte finanzielle Unterstützung für ihr Auslandsstudium gut gebrauchen. Nicht so schlimm? Eine Katastrophe! Denn die Ersparnisse der Familie hat der Vater gerade einem entlassenen Kollegen geliehen. Aber irgendwie geht es immer weiter. Sogar im Abseits.

Der katalanische Dramatiker Sergi Belbel gehört zu den renommiertesten Gegenwartsautoren Spaniens. Seine Stücke werden in über 30 Ländern Europas, Amerikas und Asien aufgeführt.

mit Marc Bernhard, Max G. Fischnaller, Hannes Holzer, Susan La Dez, Kathrin Ploner
Regie: Eva Niedermeiser
Bühne: Johanna Kiebacher
Kostüm: Sieglinde Michaeler

Mi 13.09.17
20:30
Simone Zanchini (I) Simone Zanchini: Quasi acustico Jazz
„Immer schon war ich der Meinung, dass die Geräuschkulissen in unserem Kopf nur uns gehören. Sie sind einzigartig und lassen sich nur über die Improvisation übermitteln. Vom Zuhörer können sie nur empfangen werden, wenn dieser dafür eine gewisse Bereitschaft an den Tag legt. Wir leben in einem Zeitalter, das bekannte und erkennbare (Formen)Sprachen benötigt und jene Akteure, die ich als Stil-Reproduzenten bezeichne. Mit diesem Solo setze ich mich dem Risiko aus, mich von den festgefahrenen Codizes zu befreien. Und das mit einem Akkordeon - einem Instrument, das in der wiedererkennbaren und reproduzierbaren Musik verwurzelt ist.“ (Simone Zanchini)

Simone Zanchini: accordion, efx

Do 25.05.17
20:30
Petra Rohregger Begegnung mit Anne Frank Theater, Gastproduktion

Mehr als zwei Jahre gelang es Anne Frank und ihrer Familie, sich in einem Hinterhaus in derAmsterdamer Prinsengracht vor den Nationalsozialisten zu verstecken. Dann wurde die jüdischeFamilie verraten und von den Deutschen in verschiedene Konzentrationslager verschleppt.Anne Frank starb 1945 in Bergen-Belsen an Typhus, nur wenige Wochen vor Kriegsende. Alseinziger der Familie überlebte Annes Vater Otto die Shoa. Er war es, der nach dem Krieg Annes
Wunsch erfüllte und ihr Tagebuch, das sie während ihrer Zeit im Versteck geführt hatte, als Buchherausgab. So wurde »Das Tagebuch der Anne Frank« zu einem der bedeutendsten undberührendsten Zeitdokumente über die Schrecken der Shoa.

Die bewegende und verstörende Geschichte der Anne Frank zeigt die Welt eines Teenagers, der innerhalb eines Sekundenbruchteils durch politische Entscheidungen vom normalen Mitbürger zum Vaterlandsverräter, zur nationalen Bedrohung und zur Ausgestoßenen wird. Die Inszenierung wagt aber auch den Versuch, einen historischen Brückenschlag in die Gegenwart zu schlagen. Was wäre, wenn Anne Frank im heutigen Syrien leben würde und Hani oder Nura hieße?

Es spielt: Petra Rohregger
Regie: Claus Tröger

Stadttheater Bruneck Produktion & Unterstützung vom Kulto Verein

Fr 05.05.17
20:30
Holger Paetz Ekstase in Würde Kleinkunst & More, Gastproduktion
Höhepunkte will jeder. Danach lechzen wir. Aber wie krieg ich Ekstase hin, die im Rahmen bleibt? Und dann: Deutsche Ekstase? Klingt unmöglich, klingt wie Schweizer Hochseefischer. Und doch gibt es sie. Sie ist nur verschüttet. Selbst die deutsche Kanzlerin trägt Ekstase in sich. Man sieht es ihr nicht immer an. Unvergesslich: Ihre Flüchtlings-Ekstase. Doch auch wir können Ekstase! Wir schaffen das. Holger Paetzzeigt uns den Weg. Hol dir den Höhepunkt! Lerne Besessenheit, Verzückung, Veitstanz und Orgasmus. Der Schamane mit dem griesgrämigen Gesicht führt dich hin.

Holger Paetz ist ein sprachvirtuoser Kabarett-Literat. Der „Buster Keaton des Wortes” textet haarspalterisch abstrus, reibt sich an bildreichen Formulierungen und unterlegt das Ganze mit einer misanthropisch-melancholischen Grundstimmung. Trocken, mit Anflügen von schwarzem Humor räsoniert Paetz über Politisches und Alltägliches, defloriert Tabus und zerstückelt brisante Themen nachhaltig. Als schräger Song-Poet mit virtuoser Gitarrenbegleitung produziert er mit seinen Liedern veritable Ohrwürmer.
Fr 01.05.20
20:30
Jugend-Bigband Südtirol 2016/17 The Best Of! Jazz

Mit einer Auswahl der beliebtesten Stücke aus dem eigenen Repertoire und einigen neuen Kompositionen tourt die Jugend-Bigband Südtirol 2016/17 unter dem Motto „The Best Of“ durchs Land. Die flotten, originellen Kompositionen und Arrangements wurden dabei eigens für die Bigband von den bekanntesten Jazzmusikern der Euregiogeschrieben. Ein musikalisches Programm, das dieses Jahr auch auf CD eingespielt wird!
Die Jugend-Bigband Südtirol versammelt auch in ihrer vierten Auflage junge Musikerinnen und Musiker zwischen 15 und 21 Jahre aus ganz Südtirol – von Ost bis West und bis nach Trient. Das vom Meraner Verein Muspilliinitiierte Projekt begeisterte in den vergangenen Jahren immer wieder aufs Neue durch Enthusiasmus und Spielwitz; geleitet wird die Jugend-Bigband Südtirol von Helga Plankensteiner. Jazz vom Feinsten und auf erstaunlichem Niveau: Kommen, hören, sich überzeugen lassen!

MitValentin Ambach (drums), Sofia Carlone (sax), Martina D’Amico (sax), Alexander Frener (trumpet), Josef La Mendola (trombone), TobiasLeiter (trumpet), Felix Nussbaumer (sax), TobiasPsaier (piano), Alex Radmüller (sax), Joy-Kirstin Schulte (sax), Fabian Taschler (trumpet), Michael Taschler (trombone), Johannes Winkler (sax), Victoria Winkler (bass)

Leitung/direzione: Helga Plankensteiner


«12345678910» 95 Einträge auf 10 Seiten, Angezeigte Einträge 71-80
Dekadenz dankt

Die Dekadenz wird als Südtiroler Städtetheater von seiten der öffentlichen Hand gefördert.
Private Sponsoren ergänzen unser Kulturbudget.

Unterstützt von den Kulturassessoraten des Landes 2019: 239.500€, der Gemeinde Brixen 2019: 12.500€.