Fr 30.11.18
20:30
projekt)theater ensemble gehen gang gegungen Literatur, Gastproduktion
„gehen, weil das sitzen wieder einmal nichts erbracht hat“ (Ernst Jandl)

Über das Gehen kann man geteilter Meinung sein. Während die einen behaupten, immer von verschiedenen Orten fortzugehen, meinen die anderen, immer zu verschiedenen Orten unterwegs zu sein. Es gibt aber noch eine dritte Art des Gehens, das ist: einfach unterwegs sein, von Nirgendwo nach Nirgendwo, gehen um des Gehens willen. Fortbewegung, wenn auch zweck- und sinnlos, ist dem Stillstand vorzuziehen!

es lesen Maria Hofstätter und Martina Spitzer

u.a. aus Werken von Thomas Bernhard, Ernst Jandl, Honoré de Balzac, Peter Handke und Henry David Thoreau

Textfassung: Maria Hofstätter und Martina Spitzer
Livemusik und Komposition: Karl Stirner und Walther Soyka

Do 29.11.18
20:30
Dorigatti & Poggi (I) Downhome Blues - AUSVERKAUFT! Jazz
AUSVERKAUFT !Hubert Dorigatti ist zu seinen musikalischen Wurzeln zurückgekehrt: zum Blues! Für das Projekt hat sich Dorigatti mit Fabrizio Poggi zusammengetan. Der Mundharmonika-Spieler aus Voghera wurde unter anderem für den Grammy nominiert. Chapeau! Unter dem Motto „Downhome Blues“ bewegt sich das Duo musikalisch zwischen dem Mississippi Delta und der zerklüfteten Bergwelt von Montana. Wir bekommen vom einfachen Stomp Blues über den Country Ragtime eines Doc Watson bis hin zu jazzig angehauchten Balladen Einiges zu hören. Fast alles stammt aus eigener Feder!

Hubert Dorigatti: Gitarre, Stimme
Fabrizio Poggi: Harmonika, Stimme

Fr 23.11.18
20:30
Paul Plut (A) Lieder vom Tanzen und Sterben Pop
Paul Plut eröffnet seine Solokarriere – mit Liedern vom Ende. Mal auf bluesig arrangierten Feldaufnahmen, mal auf treibenden Noise-Gitarren kommt der düstere Dialekt-Gospel daher. Plut bearbeitet darin seine beiden Suizidversuche vor dem steirischen Gebirgsmassiv. Eine fiebrige Andacht, in der sich die Pole gefährlich nah kommen: Fliegen und Fallen, Stillstand und Ekstase, Tanz und Tod.

„Ein Diamant – hart, aber schön.” Reiner Reitsamer, Musikexpress

Paul Plut lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Wien und ist bekannt als Frontman der Band „Viech“. Seine „Lieder vom Tanzen und Sterben“ werden von „Standard“, „Wiener Zeitung“ und „the gap“ zum Album des Jahres 2017 gewählt.

Marie Pfeiffer: Kontrabass
Julian Pieber: Schlagzeug

Do 15.11.18
20:30
David Helbocks Random/Control (A) Tour d´Horizon – from Brubeck to Zawinul Jazz
„Random/Control“ ist eine einzigartige Band. Die Musiker bedienen zu dritt beinahe 30 Instrumente. So spielt Johannes Bär alle Blechblasinstrumente, von Trompete über Alphorn bis hin zur Tuba. Andreas Broger ist ein Multiinstrumentalist auf Holzblasinstrumenten: Er spielt Flöten, Saxophone und Klarinetten. David Helbock steuert viele weitere interessante Klangmöglichkeiten bei und benutzt dazu Klavier- und Insidepiano, Perkussionsinstrumente, Melodika, Toypiano und andere Spielsachen.
Für sein neues Programm hat sich David Helbock bei seinen Lieblings-Jazzpianisten bedient und deren bekannteste Stücke neu und lustvoll arrangiert. So erklingen zum Beispiel „Spain“ (Chick Corea), „Mercy, Mercy, Mercy“ (Joe Zawinul), „My Song“ (Keith Jarrett), „In A Sentimental Mood“ (Duke Ellington) und viele weitere Klassiker in einem ganz neuen Gewand.

David Helbock: Piano, Inside Piano, Electronics, Toypiano, Melodika, Percussion
Johannes Bär: Trumpet, Piccolotrumpet, Flügelhorn, Sousaphone, Tuba, Alphorn, Beatbox, Didgeridoo, Electronics, Percussion
Andreas Broger: Sopransax, Tenorsax, Clarinet, Bassclarinet, Flute, Recorder, Flügelhorn, Percussion
So 11.11.18
18:00
Sa 10.11.18
20:30
Fr 09.11.18
20:30
Do 08.11.18
20:30
Mi 07.11.18
20:30
So 04.11.18
18:00
Sa 03.11.18
20:30
Sa 27.10.18
20:30
Fr 26.10.18
20:30
Mi 24.10.18
20:30
Eigenproduktion der Dekadenz Grillenparz Theater, Eigenproduktion
Am Grillenparz, dem Hügel, der noch nicht Berg und nicht mehr Flachland ist, treibt eine Sommerfestgesellschaft der Wiederholung ihres eigenen Verbrechens zu. Von Politik wird hier nicht geredet, dazu schmecken Bier und Sau zu gut. Damit wird „Grillenparz“ zur privatpolitischen Groteske über Menschen, die ihre Wunden in keiner Öffentlichkeit mehr bereden, sondern in den blutroten, heimatlichen Bächen im Wald ertränken. Die Vergangenheiten nicht überwinden, sondern zwangsläufig erneuern. Und deren Verantwortung dort endet, wo die Leichen begraben liegen. Grad so, wie's der Chor der Grillen zirpt: „Obmstehiaufdahä. Obischauiiüberslaund. Außischauibiszuagrenz. Drüberschauiobanet. Zubischauizudeleidl. Einischauiindehittn. Drunterschauiuntadbettn. Weggaschauiwaunswostinkt.“

von Thomas Arzt
mit Alexa Brunner, Günther Götsch, Max Gruber-Fischnaller, Margot Mayrhofer, Matthias Messner & Marlies Untersteiner
Regie: Torsten Schilling
Komposition: Markus „Doggi“ Dorfmann
Ausstattung: Katia Bottegal
Regieassistenz: Michaela Zetzlmann

Mo 22.10.18
20:30
Barbara Gassner Die andere Hälfte des Himmels Theater, Kleinkunst & More

Für „Die andere Hälfte des Himmels“ hat Barbara Gassner die – in Geheimschrift verfassten – Tagebücher ihres Großvaters studiert. Über seine Schriften, Video- und Fotodokumente und Gespräche nähert sich Barbara Gassner dem Großvater an, den sie nie kennengelernt hat, und setzt sich mit ihrer ländlichen Herkunft auseinander.
Sie schlüpft in unterschiedliche Rollen und schafft – unter der eleganten Regie von Ed Hauswirth und auf dem feinen Klangteppich von Musiker KMET – eine sich atmosphärisch überlappende Komposition aus Erinnerungsfragmenten und überführt ihr Publikum stimmungsvoll in eine andere Zeit.

Konzept und Darstellung: Barbara Gassner
Regie: Ed Hauswirth
Musik: KMET
Dramaturgische Beratung: Claudia Heu

So 14.10.18
18:00
Sa 13.10.18
20:30
Phänomena Fein sein, gemein sein Kleinkunst & More, Gastproduktion
Was ist Heimat? Ein Heimatabend mit dem Trio „Die fidelen Alpenpfeilchen" soll Licht ins Dunkel bringen. Doch die drei ProtagonistInnen Midi, Traudi und Hias tun sich schwer mit der Antwort. Zu weit driften ihre Meinungen und Befindlichkeiten auseinander.

Das traditionelle Heimatbild der Einen trifft auf die offene Einstellung der Anderen. Bergmensch trifft auf Multi-Kulti. Und der „walsche" Musiker Hias will auch nicht so recht ins Heimatbild passen. Daraus ergibt sich ein schräg-komischer Schlagabtausch um Wertvorstellungen und Heimatbilder, gespickt mit persönlichen Animositäten und volkstümlicher Heile-Welt-Musik.

von und mit Magdalena Schwellensattl und Sabine Ladurner

Regie: Hans Kieseier
Musik: Mauro Lazzaretto

Do 11.10.18
20:30

eXtracello trifft Karl Ratzer und Peter Herbert (A)

AUSSEG’HAUT Jazz
Die ebenso experimentierfreudigen wie stilistisch versierten Damen von „eXtracello“ wandeln gemeinsam mit Karl Ratzer, dem Großmeister auf der Gitarre, und Peter Herbert, Jazz-Bassist derselben Liga, durch die Zeiten und um die Welt: Barock trifft Folksongs und Funky Tunes, Bossa oder Mambo, aber auch Jazzstandards wie „One Note Samba“, „The Man I Love“ und der Wienerlied-Klassiker „Ausseg’haut“ haben Platz.

Karl Ratzer: Gitarre, Stimme
Edda Breit, Melissa Coleman, Margarethe Deppe, Gudula Urban: Violoncello
Peter Herbert: Kontrabass

So 07.10.18
18:00
Arno Dejaco & Matthias Vieider Lyrischer Wille #1 Literatur, Gastproduktion
Welche Perspektiven und Möglichkeitsräume kann Lyrik einer multilingualen Gesellschaft bieten?

LYRISCHER WILLE #1 ist die erste Live-Umsetzung des als Buch erschienenen, gleichnamigen, literarischen Übersetzungsprojektes mit vielsprachiger Poesie aus dem Raum Südtirol. In dieser 5-sprachigen Lesung regiert die Sensibilität der Lyriker*innen, gepaart mit dem Sound und Rhythmus ihrer eigenen Sprache.
Arabische, albanische, ladinische, deutsche und italienische Poesie steht nicht nebeinander, sondern gemeinsam auf der Bühne. Und verknüpft sich.

Konzept, Idee, Moderation:
Matthias Vieider & Arno Dejaco

entstanden in Zusammenarbeit mit der Südtiroler AutorInnenvereinigung (SAV)
Lyrischer Wille erscheint beim Folio Verlag

Sa 06.10.18
20:30
Fr 05.10.18
20:30
VonPiderZuHeiss BORN TO KILL Tanz & Performance, Gastproduktion
Nora Pider steht auf der Bühne und referiert. Über Kali und Pachet, über Hippolyte und Artemis, über Buffy und Wonder Woman. Sie alle haben zwei Dinge gemeinsam: Sie sind Frauen und sie tragen Waffen. Auch Nora Pider besitzt Waffen. Sie hat die Gewehre von ihrem Vater geerbt und gelernt sie zu benutzen. Dabei hat sie sich Fragen gestellt: Was bedeutet es eine Waffe zu tragen? Was macht das mit meinem Körper? Kann ich das? Darf ich das?
Zum ersten Mal setzen sich VonPiderZuHeiss mit der eigenen Herkunft auseinander und stellen sie in Relation zu Fragen nach Geschlecht und Macht.

Entstanden im Rahmen von Vorbrenner

Performance: Nora Pider
Dramaturgie, Text: Martin Fritz
Regie: Anna Heiss
Sound: Julian Angerer
Ausstattung: Ali Paloma

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Dekadenz dankt

Die Dekadenz wird als Südtiroler Städtetheater vonseiten der öffentlichen Hand gefördert.
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Unterstützt von den Kulturassessoraten des Landes 2020: 240.000€, der Gemeinde Brixen 2020: 12.500€.