Mi 14.10.20
20:30
Di 13.10.20
20:30
So 11.10.20
18:00
Fr 09.10.20
20:30
Do 08.10.20
20:30
Mi 07.10.20
20:30
So 04.10.20
18:00
Sa 03.10.20
20:30
Do 01.10.20
20:20
Eigenproduktion der Dekadenz Am Rand (ein Protokoll) Theater, Eigenproduktion

In einem kleinen Ort am Rand der Republik wird die lange vakante Stelle des Dorfpolizisten wieder besetzt. Der neu eingestellte Beamte erlebt eine ländliche Idylle, deren naive Vertrauensseligkeit all seine Alarmglocken schrillen lässt. Niemand schließt sein Fahrrad ab, Eier, Schraubenzieher und Verlängerungskabel werden ohne Gegenleistung verliehen, teilweise monatelang. Paketlieferungen werden einfach vor Haustüren abgelegt. Es gelingt dem Polizisten sogar, sich mehrfach unbemerkt Zugang zu fremden Wohnungen zu verschaffen. Erst als er die Bewohner auf die möglichen Gefahren aufmerksam macht, die jenseits der nahegelegenen Landesgrenze lauern könnten, werden nach und nach Maßnahmen zur eigenen Verteidigung ergriffen.

Geografisch, gesellschaftlich, moralisch - auf unterschiedlichsten Ebenen ist die Setzung von Grenzen eine Konstante menschlichen Denkens und Handelns. Philipp Löhle macht das zum Grundmotiv seines neuen Stücks. Darin wird das fiktive Dorf Randhausen zum Brennglas Europas und der Welt. Und die Grenze zwischen Komik und Tragik wird genau so oft überschritten wie die zwischen Fantasie und Alltag. Und nicht zuletzt teilt eine Grenze die Geschichte selbst - geschrieben in Form eines Protokolls - in zwei Hälften. Ein schmaler Grat zwischen Traum und Albtraum, auf dessen einer Seite sich Wildschweine, Rehe und Trolle durch die Wälder schlagen - und auf der anderen Panzer.

Mit Dietmar Gamper, Margot Mayrhofer, Freddy Redavid, Peter Schorn & Marlies Untersteiner

Inszenierung: Torsten Schilling
Bühne & Kostüme: Andrea Kerner
Musik: Markus „Doggi“ Dorfmann
Assistenz & Fußnote: Fabian Mair Mitterer
Licht: Julian Marmsoler

Die Aufführung findet im Kulturzentrum Astra – Romstraße 11, Brixen statt!

Di 06.10.20
20:30
Ans Eingemachte! Wem gehört die Stadt? Talk

Wieder einmal wurde in Brixen und anderen Südtiroler Gemeinden gewählt. Doch welche Möglichkeiten haben Bürger*innen – über das Kreuzchen auf dem Stimmzettel hinaus – das Leben in der Stadt mitzugestalten? Wir machen uns wieder „Ans Eingemachte!“ und diskutieren mit Expert*innen über den Lebensraum Stadt. Wer bestimmt das Stadtbild? Wie ist Stadt strukturiert und wie wirkt sich das auf ihre Bewohner*innen aus? Ist eine besuchenswerte Stadt auch lebenswert? Und wie sieht die Stadt der Zukunft aus?
„Ans Eingemachte“ ist eine Diskussionsreihe von OEW – Organisation für Eine solidarische Welt und Dekadenz. In unregelmäßigen Abständen wird der Keller zum Forum, in dem gesellschaftspolitische Fragen auf Augenhöhe diskutiert werden. Künstlerische Impulse regen an und führen durch den Abend.

Moderation: Margot Mayrhofer

Zur Reihe auf der Seite der OEW geht's hier

Mo 05.10.20
18:00
VBB & Dekadenz FIAMMETTA aus der Reihe "Was träumen wir?" Literatur, Theater, Tanz & Performance

Den anmutigen Frauen zum Troste, die „die meiste Zeit vom Willen, von der Laune, von den Befehlen der Väter, Mütter, Brüder, Ehemänner gezwungen werden, im engen Raum ihrer Kemenaten eingeschlossen auszuharren“, widmet Giovanni Boccaccio im 14. Jahrhundert seine Novellensammlung „Il Decamerone“. In einer Zeit, in der Frauen vor allem als Ehefrauen und Mütter gesehen wurden, ermutigt er sie, sich gegen die patriarchalischen und christlichen Meinungen aufzulehnen und vor allem für Lust und ihr eigenes Begehren einzustehen. So finden sich im „Decamerone“ neben den als schwach und objektivierend gezeichneten Frauen auch starke Persönlichkeiten, die bereit sind ihre (sexuelle) Selbstbestimmung vor Gericht zu verteidigen. Performerin Rixa Rottonara, deren Kunst zwischen Performance, Tanz und (Luft-)Akrobatik angesiedelt ist, und die Schauspielerin Margot Mayrhofer zeigen ein starkes Plädoyer für die selbstbestimmten Frauen von damals und heute.

Eine Performance von Rixa Rottonara mit Margot Mayrhofer

Szenische Einrichtung: Anna Heiss

Im Innenhof des Forum Brixen

Fr 01.05.20
20:30
Mo 01.05.17
00:00
Jugend-Bigband Südtirol 2016/17 The Best Of! Jazz

Mit einer Auswahl der beliebtesten Stücke aus dem eigenen Repertoire und einigen neuen Kompositionen tourt die Jugend-Bigband Südtirol 2016/17 unter dem Motto „The Best Of“ durchs Land. Die flotten, originellen Kompositionen und Arrangements wurden dabei eigens für die Bigband von den bekanntesten Jazzmusikern der Euregiogeschrieben. Ein musikalisches Programm, das dieses Jahr auch auf CD eingespielt wird!
Die Jugend-Bigband Südtirol versammelt auch in ihrer vierten Auflage junge Musikerinnen und Musiker zwischen 15 und 21 Jahre aus ganz Südtirol – von Ost bis West und bis nach Trient. Das vom Meraner Verein Muspilliinitiierte Projekt begeisterte in den vergangenen Jahren immer wieder aufs Neue durch Enthusiasmus und Spielwitz; geleitet wird die Jugend-Bigband Südtirol von Helga Plankensteiner. Jazz vom Feinsten und auf erstaunlichem Niveau: Kommen, hören, sich überzeugen lassen!

MitValentin Ambach (drums), Sofia Carlone (sax), Martina D’Amico (sax), Alexander Frener (trumpet), Josef La Mendola (trombone), TobiasLeiter (trumpet), Felix Nussbaumer (sax), TobiasPsaier (piano), Alex Radmüller (sax), Joy-Kirstin Schulte (sax), Fabian Taschler (trumpet), Michael Taschler (trombone), Johannes Winkler (sax), Victoria Winkler (bass)

Leitung/direzione: Helga Plankensteiner


So 26.04.20
20:30
Fr 28.04.17
20:30
Sa 22.04.17
20:30
Fr 21.04.17
20:30
Do 20.04.17
20:30
Mi 19.04.17
20:30
Fr 14.04.17
20:30
Mi 12.04.17
20:30
Sa 08.04.17
20:30
Eigenproduktion der Dekadenz Der Chinese Theater, Eigenproduktion

Die gesunde und überaus glückliche Kleinfamilie rund um Alex und Gwendolyn lebt befreit von Handystrahlen, Glyphosat in der Muttermilch, Alkoholkonsum und Plastik. Sie leben biologisch einwandfrei und fairtrade besiegelt, die Tage verbringen sie fröhlich, bewusst und nachhaltig mit ihren beiden geliebten Kindern in ökofaschistischer Harmonie.In diese vermeintlich heile Welt bricht Herr Ting ein - von der chinesischen Regierung entsandt, um vom westlichen Glück zu lernen. Denn im rückständigen China sind die Machthaber ratlos und das Volk ist unzufrieden: Darum werden ausgewählte Repräsentanten als Kulturbotschafter losgeschickt, um für eine gewisse Zeit bei westlichen Familien zu wohnen und dort Glückseligkeit zu lernen. Nach anfänglicher Willkommensfreude ist der Gastchinese Herr Ting jedoch schnell ein Dorn im Auge, bringt er doch die Vorstellungen von einem gesund und sinnvoll gelebtem Dasein gehörig ins Wanken...

von Benjamin Lauterbach
mit Margot Mayerhofer, Elena Maria Knapp, Günther Götsch, Ingrid Porzner & Tommy Wachtler

Regie: Philipp Rudig
Bühne: Johanna Kiebacher
Kostüm: Veronika Stemberger

Do 26.03.20
20:30
Marco Stagni Quaretet (I, A) Animali Notturni Jazz
Marco Stagni ist mit seinem bodenständigen und verlässlichen Bassspiel sehr gefragt, er wirkte bei vielen Konzerten mit Größen wie Manuel Randi und Herbert Pixner mit. Jetzt startet er als Bandleader durch: Die Band „Animali Notturni“ kristallisierte sich aus dem Euregio Ensemble heraus, das von Klaus Widmann (Südtirol Jazzfestival) ins Leben gerufen wurde, um die musikalische Verbindung von Trentino, Südtirol und Tirol zu stärken. Als Bandleader beschreibt Marco dieses Projekt als Reise durch die Nacht, bei der die Tiefen der Seele erforscht und das Gleichgewicht zwischen Instinkt und Intellekt ausgelotet werden.

Matteo Cuzzolin: sax
Philipp Osanna: guitar
Marco Stagni: double bass
Max Plattner: drums
Sa 15.02.20
20:30
Fr 14.02.20
20:30
Petra Rohregger & Günter Götsch Oleanna Theater, Gastproduktion
John ist ein angesehener College-Professor, der vor der Berufung auf Lebenszeit steht. Er trifft sich kurz vor Feierabend mit der lernwilligen Studentin Carol, der nach eigenen Angaben das Lernen so schwerfällt. Als er ihr Nachhilfe in seinem Büro anbietet, ahnt er nicht, dass er damit den Grundstein für ein ausuferndes Machtspiel legt und seine eigene glorreiche Zukunft ins Wanken bringt.

Was John als großzügige Hilfeleistung versteht, ist für Carol sexuelle Belästigung. Wer hier wirklich Recht hat, liegt im Auge der Betrachtenden. Ein klärendes Gespräch soll helfen, doch dieses wird für John zur Schlinge, die Carol immer fester zuzieht. Die Wahrheit scheint plötzlich Ansichtssache zu sein. David Mamets Thriller um „political correctness“ ist ein Stück in dem die Sprache, ihr Gebrauch, ihr Verständnis und ihre unterschiedliche Deutung einen Machtkampf provoziert, in dem es keine*n Sieger*in geben kann.

Regie: Claus Tröger
Licht: Jan Gasperi
Do 13.02.20
20:30
Quonundrum (I, Slo, Hr, Dk) Quonundrum Jazz
Laura Zöschg aus Schabs studiert seit 2016 Gesang am Konservatorium in Graz. Schon seit geraumer Zeit verfolgt sie die Idee, ein musikalisches Projekt ganz ohne Harmonie-Instrument wie Gitarre oder Klavier umzusetzen. Ein gewagtes Design für ein Jazz-Quartett! In „Quonundrum“ setzt sich Laura mit ihren unterschiedlichen Stimmlagen auseinander, schafft Raum für Improvisation mit den Bandkollegen und präsentiert eigene Kompositionen und Arrangements. Für die beiden Melodie-Instrumente und die Rhythmus-Sektion ergeben sich so ganz neue Perspektiven. Das neu erschlossene Territorium gilt es jetzt zu erkunden, die eigenen Grenzen zu überschreiten.

Laura Zöschg: vocals
Jaka Arh: tenor sax
Tin Džaferović: double bass
Chris Falkenberg Rasmussen: drums
Sa 08.02.20
20:30
Fr 07.02.20
20:30
Hosea Ratschiller Ein neuer Mensch Kleinkunst & More, Gastproduktion
So geht es nicht weiter. Das weiß jedes Kind. Die Großen wissen es auch. Und reden sich raus. Am besten geht das mit Witzen. Da kommt der Ratschiller ins Spiel. Seine Spezialität ist das „Einetheatern". Das ist Österreichisch und heißt, er steigert sich in Sachen hinein. Und heute war wieder einiges los. Der Sex wurde erfunden und abgeschafft. Der Sozialstaat wurde erfunden und abgeschafft. Ein Brot wurde in einen Igel verwandelt. Und über all das wollen wir abends lachen. Dann können wir besser schlafen. So einfach ist das. Geht doch eh.
Die Presse schreibt: „Begeisterten Applaus“ für sein „politisch brisantes Kleinbürger-Psychogramm“. Eine „bestechend kluge“ (Falter) und „humorvolle Indiziensammlung zum aktuellen Befund unserer Gesellschaft, die Ratschillers formale und inhaltlichen Stärken elegant zur Geltung bringt“ (Ö1).
Damit nicht genug: „Die Dichte aus Selbstbefragung und Weltanalyse erinnert an große Ein-Mann-Stücke der heimischen Kabarettgeschichte, wie Qualtingers Herr Karl oder Haders Im Keller“ (SN). Am Rande erwähnt sei, dass es auch sehr lustig zugeht. Ratschillers pubertierenden Grönlandhai, störrischen Staubsauger und blutigen Bobo-Brot-Igel sollten Sie sich keinesfalls entgehen lassen.

Regie: Petra Dobetsberger
Sa 01.02.20
20:30
Viech (A) Niemand wird sich erinnern, dass wir hier waren Pop
Die österreichische Band Viech präsentiert ihren fünften Tonträger mit dem Titel: „Niemand wird sich erinnern, dass wir hier waren“. Auf den ersten Blick klingt das nach einer ernüchternden Aussicht. Die Tatsache, dass Christoph Lederhilger (Schlagzeug), Martina Stranger (Bass) und Paul Plut (Gesang, Gitarre) heuer allesamt die 30er-Marke ihres Lebens überschreiten, setzt dieser Annahme vorerst nichts entgegen. Doch wo andere resignieren, schöpft Viech Selbstvertrauen: Dem Narzissmus, der uns im Galopp durch die Jugend jagte, begegnen sie mit Kamillentee und Keksen. „Niemand…” verzichtet auf die große Pose und setzt auf reflektierte Innenschau. Daraus entsteht ein facettenreicher Coming-Of-Age-Reigen mit großem Textgeschick. Viech hat noch nie etwas auf Trends gehalten und auch das neue Album geht seinen eigenen Weg. 15 Songs verneigen sich in ihrer rohen Direktheit vor Popgrößen der 90er (R.E.M., The Cure, PJ Harvey …).

„Jeder Ton sitzt.“ Karl Fluch, der Standard

„Räudig, dreckig, unschlagbar gut.“ Andreas Bovelino, Kurier

„Alles richtig gemacht.“ Reiner Reitsamer, Musikexpress
«234567891011» 151 Einträge auf 16 Seiten, Angezeigte Einträge 51-60
Dekadenz dankt

Die Dekadenz wird als Südtiroler Städtetheater vonseiten der öffentlichen Hand gefördert.
Private Sponsoren ergänzen unser Kulturbudget.

Unterstützt von den Kulturassessoraten des Landes 2020: 240.000€, der Gemeinde Brixen 2020: 12.500€.