Sa 30.11.19
20:30
Alps Move 3 Tanzstücke Tanz & Performance, Gastproduktion
Das Festival für regionalen Tanz in Südtirol „Alps Move” ist zum ersten Mal auch in der Dekadenz zu Gast. In den drei kurzen Tanzstücken, die am Abend zu sehen sind, geht es um Übersetzungen.

„How to ask oder wie bitte?” vom Kollektiv Tanzkörper geht von Pina Bauschs Zitat „I'm not so interested in how they move as in what moves them“ aus und fragt nach Motiven menschlichen Handelns.

Greta Schuster tritt in „Wiesen” mit einer Kuh in tänzerischen Dialog und befragt Zäune und Grenzen im öffentlichen Raum und in der Kunst.

In „Glauco“ nähert sich die Tänzerin Flora Orciari unter der choreografischen Leitung von Sabrina Fraternali dem Buch „Água viva” von Clarice Lispector an.

How to ask oder wie bitte?
Konzept: Textkörper
Choreografie: Katharina Illnar, Sarah Merler
Sound: Textkörper
Kostüm: Rupert Stockinger
Text: Greta Pichler

Wiesen
Konzept, Choreografie, Darstellerin, Lichtdesign, Kostüm: Greta Schuster
Foto & Video: Sonja Stampfer
Sound: Felix Vogelgesang

Glauco
Konzept und Choreografie: Sabrina Fraternali
Darstellerin: Flora Orciari
Musik: Charlotte Vuissoz, Enrique Spacca

Do 28.11.19
20:30
Südtiroler Krebsgespräche Krebs betritt die Bühne Talk, Gastproduktion
4 Städte, 4 Schwerpunkte, 4 Gespräche: Brixen ist die zweite Station unserer Serie "Krebs betritt die Bühne". Kann man aus einer Krebserkrankung auch etwas Positives ziehen? Valentina Vecellio, Meinhard Feichter und Walther Lücker sagen ja - und werden von ihrem Weg berichten.
Reden wir darüber - denn Krebs geht uns alle an.

Mit Walther Lücker, Valentina Vecellio & Meinhard Feichter.
 
Eintritt frei!

Fr 22.11.19
20:30
Ulrike Haidacher Aus Liebe Kleinkunst & More, Gastproduktion
Kommen Sie mit ihr auf diese Party und amüsieren Sie sich! Langen Sie zu, denn unser Gastgeber, der große Künstler, hat alles für uns angerichtet: Koffeinhaltige Zuckergetränke, Baby Chicken, Prosecco und Gertis Grammelknödel. Der Künstler findet: Wenn alle Menschen so wären wie er, dann wäre die Welt ein besserer Ort. Sie ist sich da nicht so sicher.

In Ulrike Haidachers erstem Soloprogramm geht es ans Eingemachte. Es geht um alte Partydeko, köstliche Fleischwalzen und die Poesie der menschlichen Jauche. Es geht um Opfer und Opfergaben, um Liebe zum Fremden und Hass zum Eigenen. Berauschen Sie sich in dieser Wortschlacht aus irrationalen Gefühlen und wohl formulierten Argumenten!

Ob Sie das normal finden, weiß Ulrike Haidacher noch nicht. Aber sie freut sich, wenn Sie mitkommen. Denn sie macht heute Abend nichts für sich. Sie macht alles für Sie. Vielleicht sogar für die ganze Menschheit. Sie macht es jedenfalls. Aus Liebe.

Von und mit: Ulrike Haidacher
Regie: Dieter Woll

Do 21.11.19
20:30
Brunod Barbiero Gallo (I) Extrema Ratio Jazz
Zu Dritt sind sie nur, dafür aber vielfältige Instrumentalisten: mit elektrischer und akustischer Gitarre, E-Bass und Kontrabass, Elektronik und Perkussionen bauen Maurizio Brunod, Danilo Gallo und Massimo Barbiero in „Extrema Ratio“ weite Klang-Räume. Sie sind weit davon entfernt, sich bequemen stilistischen, formalen und melodiösen Lösungen hinzugeben. Fantasievolle Facetten hören wir in ihren Songs, einige davon sind Eigenkompositionen, andere Traditionals mit einigen Neuinterpretationen wie „Our Spanish Love Song“ von Charlie Haden. Ein ausgedehnter Gitarrenpart von Maurizio Brunod zeigt sowohl die melodiösen, introvertierten wie auch die rauen und scharfen Seiten dieses Songs. Brunod, Gallo und Barbiero hören im gemeinsamen kreativen Raum genau aufeinander. Immer wieder bringen die Drei einen experimentellen Touch ein. .

Maurizio Brunod: Gitarre
Danilo Gallo: Bass, Balalaika
Massimo Barbiero: Schlagzeug, Perkussionen

Fr 15.11.19
20:30
theater praesent Und dann kam Mirna Theater, Gastproduktion
Die Party ist vorbei, die Dreißig überschritten und die große Karriere ausgeblieben. Es schleicht sich die Erkenntnis ein, dass man wohl doch dem Durchschnitt angehört. Und nun schwanger, von einem Mann, der sich einzig wegen seiner interessanten Ohren von der Masse ausnimmt. Zumindest bleibt man nicht allein mit der Erfahrung des Mutterseins. Immerhin gibt es da ja noch Minna, Gemma und Lina – schwanger von einem Anzugträger mit veganem Ledersofa, vom homosexuellen Freund auf dessen Toilette bzw. künstlich befruchtet in Holland. Mit den sogenannten Freundinnen tauscht man sich aus über die Fragen und Hürden, die das Muttersein mit sich bringt …

Sibylle Bergs kluger wie auch bissiger und somit herrlich komischer Kommentar zu den schizophrenen Anforderungen, die die Gesellschaft für das Muttersein bereit hält.

Mit Elena-Maria Knapp und Michaela Senn
Regie: Elke Hartmann
Ausstattung: Katharina Ganner
Dramaturgie: Uschi Oberleiter
Choreografie: Jana Gatt

Fr 08.11.19
20:30
Les Reines Prochaines (CH) Schildkrötenritt Pop
Les Reines Prochaines reiten durch den Raum des profanen Lebens und beschwören die Stärken des Alters. Alt wie Methusalem sind sie bereits, alt wie Schildkröten wollen sie werden. Sie stellen sich ein auf den langen Ritt durch die menschliche Existenz der Gefühle, der Kommunikation, des Begehrens und der politischen Realitäten, die es zu verschieben gilt. Sie fragen sich: Wie sammeln wir unsere Energien, wie bündeln wir unsere Kraft, wie konzentrieren wir unsere Schlagkraft im Gerangel um Deutungshoheiten und Handlungsräume?

Les Reines Prochaines haben sich 1987 formiert und stehen seitdem in wechselnder Besetzung auf der Bühne. Ursprünglich nur mir Synthesizer ausgerüstet, spielen sie heute auch Bass, Schlagzeug, Akkordeon, Gitarre, Klarinette, Trompete oder Querflöte. Je nach Laune ertönen sie poppig, volkstümlich, melodiös oder minimalistisch. Poetisch, politisch und provokant singen sie ihre Lieder, erzählen Geschichten oder performen Körpergedichte.

Von und mit: Fränzi Madörin, Muda Mathis, Sus Zwick


Do 31.10.19
20:30
Do 31.10.19
20:30
Simone Zanchini ZZ Quartet (I, USA, HRV, MKD) Always Modern Jazz
Dieses Ensemble trägt eine besondere und umfassende musikalische Vision in sich. Ihre Musik zehrt von vielen unterschiedlichen Einflüssen und reflektiert die Art des Musikmachens der verschiedenen Musiker. Die herausragende Individualität der Einzelnen vereint sich in den hochwertigen Kompositionen von Simone Zanchini und Ratko Zjaca, die sich zwischen feiner Intimität und starker Intensität bewegen. Verschiedenste Einflüsse aus Jazz, Klassik, World Music und freier Improvisation liegen den Kompositionen zugrunde und machen diese Band einzigartig. Die Stücke schweben zwischen geschriebenen Teilen und freier Improvisation und erzeugen dadurch interessante Klanglandschaften. Sie entspringen musikalischen Traditionen und weisen zugleich über oft Gehörtes hinaus. „Eine der interessantesten und innovativsten Jazz-Formationen in Europa“, findet die renommierte Jazz-Zeitschrift „All about Jazz“.

Simone Zanchini: Akkordeon, Live Electronics
Ratko Zjaca: E-Gitare
Martin Gjakonovski: Kontrabass
Adam Nussbaum: Schlagzeug

Mi 29.01.20
20:30
Mi 30.10.19
20:30
oew & Dekadenz Ans Eingemachte! Talk
Gespräche im Keller, Teil 2: Aber SICHER!

In unregelmäßigen Abständen wird der Anreiterkeller zum Forum für Fragen der Zeit. „OEW – Organisation für Eine solidarische Welt“ und Dekadenz laden zum Gesprächsformat „Ans Eingemachte!“ Auf Augenhöhe mit Expert*innen aus unterschiedlichen Feldern verhandelt das Publikum gesellschaftspolitische Fragen.

Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung zum Thema Frauenrollen besprechen wir nun das Konzept SICHERHEIT. „Sicherheitsgrad, Sicherheitspakt, Sicherheitsplan, Sicherheitsrat, Sicherheitswert …“ – das Wörterbuch legt nahe: Wir sind Sicherheitsfreaks! Doch was braucht es, damit wir uns in Sicherheit fühlen? Und in welchem Verhältnis steht dieses Gefühl zur realen Sicherheitslage? Was sind wir bereit, für unser Sicherheitsgefühl zu opfern? Und wie nutzen Politiker*innen unseren Sicherheitsdrang?

Wir sprechen mit Expert*innen aus Psychologie, Soziales, Recht und Politik.

Moderation: Barbara Plagg

Eintritt frei
Fr 25.10.19
20:30
Kollektiv Kollinski 77 Cent – Karriere kein Kinderspiel Kleinkunst & More, Gastproduktion
77% Performance
23% SeminART
54% Unterhaltung
46% Dilemma
100% Superwoman

77 Cent verdienen Frauen, wenn Männer einen Euro bekommen – Gender Pay Gap? Was wäre, wenn man Goethe einfach ein Viertel seiner Texte gestrichen hätte? Die Schauspielerinnen Caroline Mercedes Hochfelner und Susanne Lipinski versprechen mit den 7 Modulen ihres SeminART Spannung, Erkenntnis und Seelenfrieden!

„Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird dazu gemacht“ (Simone de Beauvoir).

77 CENT ist eines von 8 Gewinner*innen-Projekten von Podium 17, einer Kunst-Förder-Initiative des Landes Salzburg. Die Jury schreibt in ihrer Begründung, dass sich die Produktion „mit prekären Lebens- und Beschäftigungsverhältnissen von Frauen und sozio-politischen Diskriminierungs-Mechanismen auseinandersetzt“, und die Zuschauer*innen erwartet „eine charmante Mixtur aus Theater und Seminar, Fake und Fakten, Analogem und Digitalem, Tiefgang und Humor.“

Spiel, Text: Caroline Mercedes Hochfelner und Susanne Lipinski
Regie, Text: Karin Gschiel
musikalischer Support: Gudrun Raber-Plaichinger

Sa 19.10.19
20:30
Fr 18.10.19
20:30
Elisabeth Löffler Fix me if you can Kleinkunst & More, Gastproduktion
Reparaturanleitung für eine Person mit Behinderung.

Man starte mit der Verweigerung eines Rollstuhls und fordere sie zum Gehen auf. Sollte das nicht zum gewünschten Ergebnis führen, versuchen Sie es mit Beten. Sollte auch das nicht funktionieren, spannen Sie sie auf Schienen und strecken Sie ihre Beine bis zum passenden Begradigungsmaß für den entspannten Spaziergang im Park. Im Falle der Wirkungslosigkeit all dieser Maßnahmen unternehmen Sie eine Reise nach Lourdes. Bei Nichteintreten der Heilung versuchen Sie es mit einer Wiederholung der Prozedur im Folgejahr.

„Fix me if you can” erzählt die Geschichte einer Familie auf der Suche nach einem Wunder. Es ist zugleich die Geschichte eines Kindes, das seine ganz eigene Mission verfolgt, im Namen Gottes und der Liebe, mit tatkräftiger Unterstützung seines ganz persönlichen Painkillers Udo Jürgens.

Elisabeth Löffler ist Performancekünstlerin und Lebens- und Sexualberaterin. Sie lebt als alleinerziehende Mutter in Wien. „Fix me if you can“ ist ihr erstes Solokabarett.

Pressestimmen:

"Einfach köstlich, herzerwärmend und selbstironisch. Eine perfekte Performance mit richtigem Timing und witzigem Text." - Ditta Rudle, Tanzschrift

"Löfflers Humor ist zart und dabei richtig böse" - Falter. Die Wochenzeitung aus Wien.

"Auf der Bühne erzählt die heute 49-Jährige so komödiantisch von sich, dass ihr Publikum vor Lachen weint." - Katrin Heise, Deutschlandfunk Kultur

"Sobald die Gefahr drohen könnte die Gehbehinderung der Tänzerin, Entertainerin und gnadenlos großartigen Kabarettistin käme in den Vordergrund, schon ist diese aus den Augen, aus dem Kopf." - Daniel Landau, Schnellkritik

Text und Spiel: Elisabeth Löffler
Regie: Frans Poelstra
Dramaturgie: Yosi Wanunu
Regieassistenz: Lina Michel
Produktion: Kornelia Kilga


«234567891011» 135 Einträge auf 14 Seiten, Angezeigte Einträge 51-60
Dekadenz dankt

Die Dekadenz wird als Südtiroler Städtetheater vonseiten der öffentlichen Hand gefördert.
Private Sponsoren ergänzen unser Kulturbudget.

Unterstützt von den Kulturassessoraten des Landes 2020: 240.000€, der Gemeinde Brixen 2020: 12.500€.