So 29.11.20
18:00
Sa 28.11.20
20:30
Kay Ray Weihnachten ... oder wonach sieht's denn aus?!? Kleinkunst & More, Gastproduktion

Das Fest der Liebe? Gut! Kay Ray lebt nach dem Motto: „Lieber Schwanzgierige als ganz Schwierige!“. Damit steht das Niveau des Abends schon mal fest. Aber ist das noch Liebe oder schon Gier? Nichts ist mehr das, wonach es aussieht: Kameras, Betonpfeiler und Polizei? Ein Weihnachtsmarkt. Volle Suppenküchen, einsame alte Menschen und erfrorene Obdachlose? Weihnachtszeit! Du kannst dich auf nichts mehr verlassen! Frei nach dem Motto: Im Fernsehen Vollplayback, im Wein Frostschutz, an der Wursttheke Formfleisch - und du in mir, obwohl du gar nicht schwul bist.

Das Chaos ist perfekt! Auch wenn der Schokoweihnachtsmann ein Vorleben als Hase hatte, lassen wir uns die Stimmung nicht vermiesen. Zu „The Power of Love“ die Feuerzeuge hoch, der political correctness in den Hintern getreten wird sich benommen wie auf der Weihnachtsfeier des Lebens. Außer „Last Christmas“..., das lassen wir weg.
Kaum einer im deutschen Kabarettzirkus schillert und polarisiert zugleich so wie Kay Ray. Nun ist er endlich wieder bei uns zu Gast!

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Die Aufführungen sind abgesagt.

Do 19.11.20
20:30
Helga Plankensteiner & Low 5 (I) Jelly Roll Morton Tribute Jazz, Gastproduktion

Schweres Gerät für tiefe Töne!

Helga Plankensteiners neues Projekt präsentiert Arrangements von Kompositionen von Jelly Roll Morton, dem „Erfinder des Jazz“, für tiefes Holz und tiefes Blech in origineller Besetzung und entlockt den fast hundertjährigen Tunes ganz neue Töne mit Jazz-, Rock-, Funk- und Swing-Einflüssen.

Il nuovo progetto di Helga Plankensteiner presenta un'inaudita formazione con tre fiati dal registro basso: sax baritono, clarinetto basso e tuba. Il repertorio è dedicato interamente a composizioni di Jelly Roll Morton, il grande pioniere autodefinitosi „inventore del jazz“. Gli arrangiamenti in chiave polistilistica rivelano aspetti sorprendenti di questo genio degli albori del jazz.

 

Helga Plankensteiner: baritone saxophone

Achille Succi: bass clarinet
Glauco Benedetti: tuba
Michael Lösch: piano
Marco Soldà: drums

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Das Konzert ist abgesagt.

Sa 14.11.20
20:30
Fr 13.11.20
20:30
Club 3 Der Bär und der Heiratsantrag Theater, Kleinkunst & More, Gastproduktion

Anton Tschechows Einakter sind Theater-Dauerbrenner: Aus groteskem Humor, komischen Situationen und überzeichneten Figuren entstehen geniale Theaterminiaturen. Die junge Wiener Theatergruppe Club 3 gibt den Klassikern eine frische Wendung, indem sie dem Spiel der Geschlechter einen neuen witzigen Twist gibt. Mit vollem Körpereinsatz treten sie in den Theaterring und spielen um Liebe, Status und Wahrheit als ginge es um ihr Leben.
Als „Zwei Scherze in einem Akt“ bezeichnete Tschechow die beiden Kurzstücke, die er beide 1888 verfasste. Wie in seinen bekannten Dramen wie „Drei Schwestern“ oder „Der Kirschgarten“ geht es um die adelige Bevölkerung in der Provinz. Während in den Dramen der Humor eher subtil daherkommt, haut er hier voll auf die komische Pauke!

Regie & Produktion: Lisa-Lena Tritscher
Besetzung: Maria Aistl, Clemens Delach & Lisa-Lena Tritscher
Musik & Sound: Clara Diemling
Graphikdesign & Bühnenbild: Klemens Dellacher & Clara Diemling

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Die Aufführungen sind abgesagt.

Sa 07.11.20
20:30
Fr 06.11.20
20:30
Mi 04.11.20
20:30
Binnen I - ABGESAGT Die unvorstellbare Vorstellung Theater, Kleinkunst & More, Gastproduktion

Ein Ausflug in das, dem Irrsinn nahe gelegene Gebiet grenzenlosen Nonsense', zur Erholung von der strukturierten Aussichtslosigkeit unseres eingeschränkten Alltags und Vorstellungsvermögens. - Begeben Sie sich in ein sensationelles Spektakel unfassbarer Phänome, grotesken Humors und machen Sie sich auf die Suche nach dem tieferen Sinn, der sich hinter den Schleiern uferloser Phantasie hartnäckig verborgen hält!
mit Alexa Brunner, Katharina Gschnell, Viktoria Obermarzoner, Petra Rohregger, Marlies Untersteiner

Text, Inszenierung, Bühne: Dietmar Gamper
Musik: Daniel Clemente

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Do 29.10.20
20:30
pol.D (I, A) Means Of Polarity Jazz, Gastproduktion

Pol.D wurde 2017 gegründet. Die vier Musiker haben sich mit dem Projekt ganz dem modernen und zeitgenössischen Jazz verschrieben. Unkonventionelle und exakt gearbeitete Kompositionen sind der Ausgangspunkt für ausgiebige Improvisationen. Die Inspirationen für die Musik sind – ganz dem Wesen des Jazz nach – vielfältig. So ist sie geprägt von Avantgarde-Hip Hop, Neuer Musik, experimenteller elektronischer Musik und klassischen indianischen Rhythmen.
Die Fülle der Formen macht musikalische Gegensätze, Kontraste und Parallelen auf und setzt verschiedene Musiktraditionen in Dialog.

Il quartetto pol.D si è formato nel 2017. Esso si confessa chiaramente per il jazz moderno di avanguardia. La pretesa di sfidare tessuti musicali complessi si incontra con l’impegno di creare una musica che abbia una certa leggerezza e libertà nell'organizzare l’insieme musicale. Proprio le composizioni precisamente elaborate ma poco convenzionali formano la base per uno spazio voluto sul quale le improvvisazioni possono giocarsi il campo. Le fonti di ispirazione sono molteplici, cosa che nel Jazz è fondamentale, come per esempio il Hip Hop di avanguardia o la Musica Nuova, la musica elettronica sperimentale o l’insegnamento di ritmi classici indiani.
Tutto questo materiale lascia spazio a contrasti, a contrapposizioni e paralleli cercando di riunire tutto in un potenziale che permette a queste correnti multiculturali di entrare in un dialogo costruttivo.

Fabian Rucker: sax
Michael Tiefenbacher: piano
Tobias Vedovelli: bass
Michael Prowaznik: drums

Eine Hörprobe gibt's hier

Sa 24.10.20
20:30
Fr 23.10.20
20:30
Thomas Maurer (A) WOSWASI Kleinkunst & More, Gastproduktion

„Haben Sie sich schon einmal gefragt: Warum bin i eigentlich so deppert?“, fragt Thomas Maurer zu Beginn seines neuen Kabarettsolo. „Der mutmaßlich lustigste Mann Österreichs“, wie ihn der Falter einmal betitelt hat, setzt sich auseinander mit Denkmustern, Denkmodellen, Denklücken und auch jenen, die kaum zu denken scheinen. Mit gewohnt spitzer Zunge breitet er eine Palette von menschlichen Unzulänglichkeiten aus, kommt dabei von Hundertsten ins Tausendste und zerlegt darüber österreichische Befindlichkeit in ihre Elementarteilchen.

„Woswasi“ ist ein satirisches Denkstück und wohl nicht nur einmal einen Besuch wert“, findet der Falter. „Dem Geistesarbeiter Maurer beim Hackln zuzuschauen, ist so spaßig wie er sympathisch“, befindet Michaela Mottinger. „Ein bereichernder Abend“, sagt Die Presse. „Kabarett mit Mehrwert“ die Salzburger Nachrichten und das Neue Volksblatt resümiert: „Man bekommt in diesem Soloprogramm gleich drei Maurer zum Preis von einem.“

Regie: Petra Dobetsberger

Die Veranstaltung am Freitag ist ausverkauft, Karten gibt's noch für Samstag, 24. Oktober!

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Sa 17.10.20
20:30
Voodoo Jürgens (A) S'klane Glücksspiel Gastproduktion, Pop

Der Kunstschlurf und Liedermacher Voodoo Jürgens ist seit 2015 auf Erfolgskurs mit seinen schwarzhumorigen Texten im schwersten Wiener Dialekt. Sein Album „Ansa woar" mit dem Hit „Heite grob ma Tote aus" war und ist noch immer die Revolution in Sachen österreichischer Musik. Der Text kann dank seiner schludrigen Vorlagen selbst von Leuten mitgesungen werden, die überhaupt nicht singen können. Man nennt das wohl Publikumsnähe. Das macht auch den Erfolg von Voodoo Jürgens aus: Er porträtiert Außenseiter, Gestrauchelte und zwielichtige Gestalten zwischen Größenwahn, Schnaps und Gosse.

„Voodoo Jürgens ist näher an Helmut Qualtinger dran als an Wolfgang Ambros, ist eher bitter als süß, goschert statt poetisch, kein André Heller beim Sprachrittberger, lieber Tom Waits, den es am Eislaufplotz mit der Bierdose in der Hand auf die Gosch'n haut. Das ist auf weiter Flur einsam originell und natürlich ein ziemlicher Spaß.“ (Der Standard, Karl Fluch)

Das letzten Herbst veröffentlichte zweite Voodoo Jürgens-Album „S'klane Glücksspiel“ war ein voller Erfolg, wurde von den Kritikern geliebt und ist aktuell für den „Amadeus“ in der Kategorie Album nominiert. Dieses Album bringt er jetzt nach Brixen!

Das Konzert findet im Astra (Romstraße 11) statt!

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Do 15.10.20
20:30
Julie Campiche Quartet (CH) Onkalo Jazz, Gastproduktion

Erinnert ihr euch an die Band „Orioxy“? In acht Jahren reger Konzerttätigkeit war „Orioxy“ zwei Mal in der Dekadenz zu Gast. 2016 lancierte die Harfenistin Julie Campiche ein Projekt unter eigenem Namen und holte sich Unterstützung von jungen Schweizer Musikern. Das Julie Campiche Quartet präsentiert „Onkalo“ jetzt in Brixen.
Julie Campiches musikalische Sprache ist geprägt von den großen Fragen ihrer Generation: die Unmengen an radioaktivem Abfall, die multimediale Reizüberflutung und die Suche nach Identität im digitalen Zeitalter. Alle vier Musiker*innen setzen dazu elektronische Effekte ein und schaffen ein zerbrechliches und doch kraftvolles Klangbild. Komposition und Improvisation halten sich in der elektro-akustischen Klangwelt die Waage.
In ihrer Fragilität ist die Musik kraftvoll, ansprechend und hochaktuell.

Vi ricordate il gruppo ORIOXY? Per due volte è stato ospite da noi. Dopo 8 anni di intensa attività l’arpista Julie Campiche si butta, assieme a giovani musicisti svizzeri in una nuova avventura sotto proprio nome.
I quattro musicisti generano un’atmosfera fragile ma poderosa, utilizzando effettistica elettronica per bilanciare parti compositive e le parti dedicate all’improvvisazione libera. L’ambiente sonoro, ballando fra suoni acustici e sonorità elettroniche, aprendo un ampio spazio creativo. Sorprendenti contrasti sonori caratterizzano il loro programma, un programma prevalentemente ispirato dalla Julie stessa. Il suo lessico musicale è impregnato dai grandi temi che attualmente circonda la sua generazione: la grande dose di scorie atomari, l’eccesso di inondazione mediale e la ricerca di un identità nell’era del digitale.

Julie Campiche: harp, FX
Leo Fumagalli: sax, FX
Manu Hagmann: double bass, FX
Clemens Kuratle: drums, FX

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Mi 14.10.20
20:30
Di 13.10.20
20:30
So 11.10.20
18:00
Fr 09.10.20
20:30
Do 08.10.20
20:30
Mi 07.10.20
20:30
So 04.10.20
18:00
Sa 03.10.20
20:30
Do 01.10.20
20:20
Eigenproduktion der Dekadenz Am Rand (ein Protokoll) Theater, Eigenproduktion

In einem kleinen Ort am Rand der Republik wird die lange vakante Stelle des Dorfpolizisten wieder besetzt. Der neu eingestellte Beamte erlebt eine ländliche Idylle, deren naive Vertrauensseligkeit all seine Alarmglocken schrillen lässt. Niemand schließt sein Fahrrad ab, Eier, Schraubenzieher und Verlängerungskabel werden ohne Gegenleistung verliehen, teilweise monatelang. Paketlieferungen werden einfach vor Haustüren abgelegt. Es gelingt dem Polizisten sogar, sich mehrfach unbemerkt Zugang zu fremden Wohnungen zu verschaffen. Erst als er die Bewohner auf die möglichen Gefahren aufmerksam macht, die jenseits der nahegelegenen Landesgrenze lauern könnten, werden nach und nach Maßnahmen zur eigenen Verteidigung ergriffen.

Geografisch, gesellschaftlich, moralisch - auf unterschiedlichsten Ebenen ist die Setzung von Grenzen eine Konstante menschlichen Denkens und Handelns. Philipp Löhle macht das zum Grundmotiv seines neuen Stücks. Darin wird das fiktive Dorf Randhausen zum Brennglas Europas und der Welt. Und die Grenze zwischen Komik und Tragik wird genau so oft überschritten wie die zwischen Fantasie und Alltag. Und nicht zuletzt teilt eine Grenze die Geschichte selbst - geschrieben in Form eines Protokolls - in zwei Hälften. Ein schmaler Grat zwischen Traum und Albtraum, auf dessen einer Seite sich Wildschweine, Rehe und Trolle durch die Wälder schlagen - und auf der anderen Panzer.

Mit Dietmar Gamper, Margot Mayrhofer, Freddy Redavid, Peter Schorn & Marlies Untersteiner

Inszenierung: Torsten Schilling
Bühne & Kostüme: Andrea Kerner
Musik: Markus „Doggi“ Dorfmann
Assistenz & Fußnote: Fabian Mair Mitterer
Licht: Julian Marmsoler

Die Aufführung findet im Kulturzentrum Astra – Romstraße 11, Brixen statt!

Di 06.10.20
20:30
Ans Eingemachte! Wem gehört die Stadt? Talk

Wieder einmal wurde in Brixen und anderen Südtiroler Gemeinden gewählt. Doch welche Möglichkeiten haben Bürger*innen – über das Kreuzchen auf dem Stimmzettel hinaus – das Leben in der Stadt mitzugestalten? Wir machen uns wieder „Ans Eingemachte!“ und diskutieren mit Expert*innen über den Lebensraum Stadt. Wer bestimmt das Stadtbild? Wie ist Stadt strukturiert und wie wirkt sich das auf ihre Bewohner*innen aus? Ist eine besuchenswerte Stadt auch lebenswert? Und wie sieht die Stadt der Zukunft aus?
„Ans Eingemachte“ ist eine Diskussionsreihe von OEW – Organisation für Eine solidarische Welt und Dekadenz. In unregelmäßigen Abständen wird der Keller zum Forum, in dem gesellschaftspolitische Fragen auf Augenhöhe diskutiert werden. Künstlerische Impulse regen an und führen durch den Abend.

Moderation: Margot Mayrhofer

Zur Reihe auf der Seite der OEW geht's hier

«567891011121314» 188 Einträge auf 19 Seiten, Angezeigte Einträge 81-90
Dekadenz dankt
dekadenz sponsoren 2022

Die Dekadenz wird als Südtiroler Städtetheater vonseiten der öffentlichen Hand gefördert.
Private Sponsoren ergänzen unser Kulturbudget.

Unterstützt von den Kulturassessoraten des Landes 2021: 243.600,00€, der Gemeinde Brixen 2021: 45.500,00€, staatliche COVID-Beihilfe URG-COVID 19: 7.000,00€, private Sponsoren: 11.100,00€. Im Detail