Sa 11.04.15
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Fr 10.04.15
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Do 09.04.15
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Fr 03.04.15
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Do 02.04.15
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Mi 01.04.15
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Di 31.03.15
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Sa 28.03.15
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Mi 04.02.15
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Mi 01.10.14
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Produktion der Dekadenz Linea fusca. Eine Geschichte übers Lieben. Theater, Eigenproduktion
Eine Frau, ein Mann, die Vorfreude auf ihr erstes Kind. Sie richten das Kinderzimmer ein, träumen sich in die Zukunft als Familie: „Wir lassen zu dritt einen Drachen steigen, und wenn er ganz hoch fliegt, kappen wir die Leine.“ Eine Ultraschall-Untersuchung, der Arzt zieht Linien auf dem Schwangerschaftsbauch, eine Vermessung nach Plan in einem sterilen Raum mit grünem Linoleumboden, „dieses Grün, das alles fortfleckt. Dieses Grün, bei dem nichts mehr ist, wie es sein soll, wie man es sich erträumt.“ Beide ahnen, dass sie nie mit ihrer noch ungeborenen Tochter einen Drachen steigen lassen werden, dass sie „vielmehr selbst ein Drache aus Seidenpapier, dass sie selbst die Leine kappen, dass sie aufsteigen wird, ganz weit weg.“

Die Brixner Autorin Doris Brunner zeichnet in Linea fusca das berührende Porträt eines jungen Paares, dessen Kind verstirbt. Eine Achterbahnfahrt zwischen Vorfreude und Verlust, Sprachlosigkeit und Schuldzuweisungen, Annäherung und Abgrenzung, Lieben und Loslassen. Aber auch eine poetische Liebesgeschichte, mit all ihren leisen und lauten Tönen – eine Linea fusca, eine Liebeslinie, die nicht verblasst.

Uraufführung von Doris Brunner
mit Karin Verdorfer und Philipp Rudig
Regie: Torsten Schilling
Musik: Manuel Randi
Bühne: Andrea Kerner
Fr 10.10.14
20:30
Do 09.10.14
20:30
Do 02.10.14
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Mi 01.10.14
20:30
Sa 27.09.14
20:30
Fr 26.09.14
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Do 25.09.14
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Sa 20.09.14
20:30
Fr 19.09.14
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Do 18.09.14
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Sa 13.09.14
20:30
Produktion der Dekadenz Die Frau von früher Theater, Eigenproduktion
Eine Komödie, zu Beginn jedenfalls: Es ist gepackt. Eine Familie zieht um. In Übersee wird Frank, der Vater, arbeiten und Claudia, seine Frau, wird selbstverständlich mit ihm gehen. Auch ihr fast volljähriger Sohn Andreas wird mit übersiedeln und lässt, wie sie, sein bisheriges Leben in der alten Welt zurück. Von Tina, seiner ersten großen Liebe, muss er sich jetzt verabschieden. Hoffnung liegt in der Luft und über Bergen aus Kisten und Gepäck. Und auch ein Hauch von Abschied durchweht die leergeräumte Wohnung und umstreicht bedeutungslos gewordene, aussortierte Erinnerungen. Alles scheint bereit und abgeschlossen; das Leben hält für einen Augenblick lang inne, da klopft es... Vor der Tür steht Romy.

(Ankündigung des Wiener Burgtheaters, in dessen Auftrag Roland Schimmelpfennig – Jahrgang 1967, einer der zurzeit meistgespielten Gegenwartsdramatikern Deutschland – das Stück geschrieben hat; Uraufführung 2004 im Wiener Burgtheater)

mit Günther Götsch, Thomas Jöchler, Eva Kuen, Margot Mayrhofer, Theresa Velicogna

Regie: Eva Niedermeiser
Bühne: Johanna Kiebacher
Fr 03.12.10
20:30
Do 02.12.10
20:30
Fr 26.11.10
20:30
Do 25.11.10
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Mi 24.11.10
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Sa 20.11.10
20:30
Mo 15.11.10
20:30
Do 11.11.10
20:30
Mi 10.11.10
20:30
Di 09.11.10
20:30
Mo 04.10.10
20:30
Eigenproduktion der Dekadenz NippleJesus Theater, Eigenproduktion
Ein Wächter im Museum. Eine Jesuscollage aus Brustwarzen. Ist das etwa Kunst?
Der ehemalige Türsteher Dave nimmt die Stelle eines Wachmannes in einem Museum für Moderne Kunst an. Er, der sich nicht erinnern kann, je in seinem Leben ein Museum betreten zu haben, soll ein Werk bewachen, das Aufsehen und Aufruhr erregen wird: den „NippleJesus“. Aus der Ferne betrachtet sieht man auf dem Bild den leidenden, gekreuzigten Jesus. Kommt man jedoch näher, erkennt man, dass das Bild eine Collage aus Brustwarzen ist, ausgeschnitten aus Pornoheften. Was aus der Entfernung schön und erhaben wirkt, entpuppt sich aus der Nähe als pornographisch. Ist das nun blasphemisch oder nicht? Darf sich ein Künstler so etwas erlauben? Diese Frage bewegt nicht nur den Ex-Türsteher, sie beschäftigt auch einige der Besucher und die Medien, entrüstet eine Kleinstadt und spaltet die politische Meinung. Kommt Ihnen dies irgendwie bekannt vor?

„NippleJesus“ basiert auf der gleichnamigen Kurzgeschichte des britischen Popliteraten und Bestsellerautors Nick Hornby („About a boy“, „High Fidelity“, „Fever Pitch“). Es ist eine Geschichte über Kunst und Kunstbetrieb, über Kunstverständnis und Kommunikation, über Sinn und Unsinn von Kunst – raffiniert und humorvoll, hintersinnig und satirisch.

Nach einer Kurzgeschichte des britischen Popliteraten Nick Hornby
mit Thomas Hochkofler
Regie: Ingrid Porzner
Fr 26.11.10
20:30
Mi 24.03.10
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Di 23.03.10
20:30
Mo 22.03.10
20:30
So 21.03.10
20:30
Do 18.03.10
20:30
Mi 17.03.10
20:30
Mi 17.03.10
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Di 16.03.10
20:30
Mi 10.03.10
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Sa 27.02.10
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Mo 15.02.10
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Sa 13.02.10
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Di 09.02.10
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Mo 08.02.10
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Mo 08.02.10
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Di 02.02.10
20:30
Mo 01.02.10
20:30
Kabarett-Eigenproduktion zum 30-Jahr-Jubiläum der Dekadenz Net nett Theater, Eigenproduktion, Kleinkunst & More
Die ersten Kabarettbühnen vor 100 Jahren in Berlin, München und Wien. Die erste Kabarettbühne in Südtirol vor 30 Jahren, in einem Keller in Brixen. Einfach dekadent. Aber gelacht wird eben gern im tiefen Keller.
Am Anfang des Kabaretts, vor hundert Jahren, stand das Nummernkabarett: Kritik, schön verpackt und mit Schleife obendrauf, weil‘s öffentlich zu sagen nicht möglich war. Und heute – trauen wir uns? Oder sind wir zurückhaltend, weil subventioniert? Unterhaltsam, aber nicht bissig? Lassen Sie sich überraschen, ob wir zu unserem 30. Geburtstag ganz außerordentlich nett, a bissl nett oder gar net nett sind. Ob wir mit Maulkorb oder ohne zubeißen.

von Hans Karl Peterlini
mit Susan La Dez, Josef Maria Lanz, Ingrid Porzner, Peter Schorn, Patrizia Solaro & Andreas Zingerle
Regie: Ruth Claire Lederle
Musik: Matteo Facchin
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Dekadenz dankt

Die Dekadenz wird als Südtiroler Städtetheater vonseiten der öffentlichen Hand gefördert.
Private Sponsoren ergänzen unser Kulturbudget.

Unterstützt von den Kulturassessoraten des Landes 2020: 240.000€, der Gemeinde Brixen 2020: 12.500€.