Do 26.03.20
20:30
Marco Stagni Quaretet (I, A) Animali Notturni Jazz
Marco Stagni ist mit seinem bodenständigen und verlässlichen Bassspiel sehr gefragt, er wirkte bei vielen Konzerten mit Größen wie Manuel Randi und Herbert Pixner mit. Jetzt startet er als Bandleader durch: Die Band „Animali Notturni“ kristallisierte sich aus dem Euregio Ensemble heraus, das von Klaus Widmann (Südtirol Jazzfestival) ins Leben gerufen wurde, um die musikalische Verbindung von Trentino, Südtirol und Tirol zu stärken. Als Bandleader beschreibt Marco dieses Projekt als Reise durch die Nacht, bei der die Tiefen der Seele erforscht und das Gleichgewicht zwischen Instinkt und Intellekt ausgelotet werden.

Matteo Cuzzolin: sax
Philipp Osanna: guitar
Marco Stagni: double bass
Max Plattner: drums
Fr 20.03.20
20:30
Eigenproduktion der Dekadenz Tom auf dem Lande Theater, Eigenproduktion
Als der junge Werbetexter Tom aus der Großstadt zum Begräbnis seines Liebhabers Guillaume in die Provinz fährt, gerät er auf dem Hof von dessen Familie in einen Strudel aus Lügen, Verdrängung und Gewalt. Tom gibt sich als Arbeitskollege des Verstorbenen aus, weil Guillaumes Mutter Agathe nichts von der Homosexualität ihres Sohnes geahnt hat. Der ältere Bruder Francis tut alles, damit die Wahrheit nicht bekannt wird, und schreckt dabei auch vor Gewalt gegen Tom nicht zurück. Zunächst verpflichtet er Tom, die Lebenslüge nicht nur aufrechtzuerhalten, sondern sogar auszuschmücken.
Doch zunehmend scheint Francis Tom für eine Schuld zu bestrafen, die keiner der beiden in Worte zu fassen wüsste. In der Abgeschiedenheit des Bauernhofs entspinnt sich ein gewalttätiges, erotisch aufgeladenes Spiel zwischen den beiden Männern, dem sich Tom auf unerklärliche und fatale Weise fügt.

Regie: Joachim Goller
Ausstattung: Mirjam Falkensteiner
Mit Max Gruber-Fischnaller, Patrizia Pfeifer, Kathrin Ploner und Philipp Weigand
Sa 15.02.20
20:30
Petra Rohregger & Günter Götsch Oleanna Theater, Gastproduktion
John ist ein angesehener College-Professor, der vor der Berufung auf Lebenszeit steht. Er trifft sich kurz vor Feierabend mit der lernwilligen Studentin Carol, der nach eigenen Angaben das Lernen so schwerfällt. Als er ihr Nachhilfe in seinem Büro anbietet, ahnt er nicht, dass er damit den Grundstein für ein ausuferndes Machtspiel legt und seine eigene glorreiche Zukunft ins Wanken bringt.

Was John als großzügige Hilfeleistung versteht, ist für Carol sexuelle Belästigung. Wer hier wirklich Recht hat, liegt im Auge der Betrachtenden. Ein klärendes Gespräch soll helfen, doch dieses wird für John zur Schlinge, die Carol immer fester zuzieht. Die Wahrheit scheint plötzlich Ansichtssache zu sein. David Mamets Thriller um „political correctness“ ist ein Stück in dem die Sprache, ihr Gebrauch, ihr Verständnis und ihre unterschiedliche Deutung einen Machtkampf provoziert, in dem es keine*n Sieger*in geben kann.

Regie: Claus Tröger
Licht: Jan Gasperi
Do 13.02.20
20:30
Quonundrum (I, Slo, Hr, Dk) Quonundrum Jazz
Laura Zöschg aus Schabs studiert seit 2016 Gesang am Konservatorium in Graz. Schon seit geraumer Zeit verfolgt sie die Idee, ein musikalisches Projekt ganz ohne Harmonie-Instrument wie Gitarre oder Klavier umzusetzen. Ein gewagtes Design für ein Jazz-Quartett! In „Quonundrum“ setzt sich Laura mit ihren unterschiedlichen Stimmlagen auseinander, schafft Raum für Improvisation mit den Bandkollegen und präsentiert eigene Kompositionen und Arrangements. Für die beiden Melodie-Instrumente und die Rhythmus-Sektion ergeben sich so ganz neue Perspektiven. Das neu erschlossene Territorium gilt es jetzt zu erkunden, die eigenen Grenzen zu überschreiten.

Laura Zöschg: vocals
Jaka Arh: tenor sax
Tin Džaferović: double bass
Chris Falkenberg Rasmussen: drums
Sa 08.02.20
20:30
Hosea Ratschiller Ein neuer Mensch Kleinkunst & More, Gastproduktion
So geht es nicht weiter. Das weiß jedes Kind. Die Großen wissen es auch. Und reden sich raus. Am besten geht das mit Witzen. Da kommt der Ratschiller ins Spiel. Seine Spezialität ist das „Einetheatern". Das ist Österreichisch und heißt, er steigert sich in Sachen hinein. Und heute war wieder einiges los. Der Sex wurde erfunden und abgeschafft. Der Sozialstaat wurde erfunden und abgeschafft. Ein Brot wurde in einen Igel verwandelt. Und über all das wollen wir abends lachen. Dann können wir besser schlafen. So einfach ist das. Geht doch eh.
Die Presse schreibt: „Begeisterten Applaus“ für sein „politisch brisantes Kleinbürger-Psychogramm“. Eine „bestechend kluge“ (Falter) und „humorvolle Indiziensammlung zum aktuellen Befund unserer Gesellschaft, die Ratschillers formale und inhaltlichen Stärken elegant zur Geltung bringt“ (Ö1).
Damit nicht genug: „Die Dichte aus Selbstbefragung und Weltanalyse erinnert an große Ein-Mann-Stücke der heimischen Kabarettgeschichte, wie Qualtingers Herr Karl oder Haders Im Keller“ (SN). Am Rande erwähnt sei, dass es auch sehr lustig zugeht. Ratschillers pubertierenden Grönlandhai, störrischen Staubsauger und blutigen Bobo-Brot-Igel sollten Sie sich keinesfalls entgehen lassen.

Regie: Petra Dobetsberger
Sa 01.02.20
20:30
Viech (A) Niemand wird sich erinnern, dass wir hier waren Pop
Die österreichische Band Viech präsentiert ihren fünften Tonträger mit dem Titel: „Niemand wird sich erinnern, dass wir hier waren“. Auf den ersten Blick klingt das nach einer ernüchternden Aussicht. Die Tatsache, dass Christoph Lederhilger (Schlagzeug), Martina Stranger (Bass) und Paul Plut (Gesang, Gitarre) heuer allesamt die 30er-Marke ihres Lebens überschreiten, setzt dieser Annahme vorerst nichts entgegen. Doch wo andere resignieren, schöpft Viech Selbstvertrauen: Dem Narzissmus, der uns im Galopp durch die Jugend jagte, begegnen sie mit Kamillentee und Keksen. „Niemand…” verzichtet auf die große Pose und setzt auf reflektierte Innenschau. Daraus entsteht ein facettenreicher Coming-Of-Age-Reigen mit großem Textgeschick. Viech hat noch nie etwas auf Trends gehalten und auch das neue Album geht seinen eigenen Weg. 15 Songs verneigen sich in ihrer rohen Direktheit vor Popgrößen der 90er (R.E.M., The Cure, PJ Harvey …).

„Jeder Ton sitzt.“ Karl Fluch, der Standard

„Räudig, dreckig, unschlagbar gut.“ Andreas Bovelino, Kurier

„Alles richtig gemacht.“ Reiner Reitsamer, Musikexpress
Sa 25.01.20
20:30
Franz-Xaver Franz & Martin Fritz What The Franz? Kleinkunst & More, Gastproduktion
„What The Franz“ ist eine Mischung aus Quiz und Show, aus Theater und Kabarett, aus Leistung und Vergnügen. Der strenge Quizmaster Franz-Xaver Franz und sein reizender Assistent Martin „Radieschenprinzessin” Fritz präsentieren eine rasante Rate Ralley, mit absurdem Humor und traurigen Fragebögen. Von Pop bis Politik, Kleopatra bis Kate Middleton, von Mikroplastik bis Atomphysik - alles alles alles geht uns an!

Interaktive Spielchen inklusive, bei denen niemand muss und jede*r darf. Spaß garantiert, Blamage ausgeschlossen. Zum Deppen machen sich nur die beiden Quizmaster!

Schnappt eure klügsten Freund*innen, eure liebsten Nerds und eure besserwisserischsten Verwandten - oder kommt alleine. Geraten wird in Teams, verloren wird gemeinsam! You never guess alone!
Sa 18.01.20
20:30
Ludwig Müller Witz ins Dunkel Kleinkunst & More, Gastproduktion
Ludwig W. Müller, der charmante Oberösterreicher mit dem legendären Wortwitz, hat gerade seinen runden Geburtstag gefeiert. Für eine Midlife-Crisis fehlt ihm aber leider die Zeit, denn jetzt geht’s erst einmal an die Inventur seines umfassenden kabarettistischen Werks. Für das er u.a. mit dem Salzburger Stier und dem Passauer Scharfrichterbeil ausgezeichnet wurde. Den Griff in die Alte Truhe scheut der bekennende Alt-Truhist Ludwig Müller bestimmt nicht, wäre doch schade um den ersten Heimatroman des Internetzeitalters, die multilinguale Sparvereinssitzung aus dem Mühlviertel oder manche Perle des Vereins der Freunde des Schüttelreims mit Sitz in Vaduz.

Seien Sie durch diesen Beipacktext gewarnt: Müllers Bunter Abend gönnt Ihnen weder Lach- noch Atempause!

„Willst du einen Knüller sehen, dann musst du zum Müller gehen.“ Süddeutsche Zeitung
Do 16.01.20
20:30
Vula Viel (GB, I) Do Not Be Afraid Jazz
In Großbritannien feiern Burch, Goller und Hart alias „Vula Viel“ schon seit einer guten Weile Erfolge. KritikerInnen anerkannter Medien zeigen sich über das 2015 erschienene Debütalbum und folgende Konzerte begeistert, loben die Musik der Band als „joyous, celebratory and explosive … new and vital“ oder finden wilde Vergleiche, beschreiben sie „like Coltrane in dialogue with early Steve Reich“. Tatsächlich klingt manches bei „Vula Viel“ so besonders wie der Bandname. Der individuelle Sound des unkonventionellen Trios erzeugt, auch dank einiger vertraut wirkender Elemente, eine magische Anziehungskraft: Psychedelic, Trance und Afro-Beat entstehen rund um das ghanaische Xylophon „Gyil“.
„Vula Viel“ bedeutet auf Dagaare „gut ist gut“. Es ist die Sprache jener Communitiy im Nordwesten Ghanas, bei der Bex Burch insgesamt drei Jahre gelebt und studiert hat. Zurück in der britischen Metropole, fand sie mit unserer Ruth Goller und Jim Hart herausragende kreative PartnerInnen für ihre eigenwillige, neuartige Fusion von Tradition und Moderne.

Bex Burch: Xylophon
Ruth Goller: Bass
Jim Hart: Drums


Sa 11.01.20
20:30
Dietmar Gamper Die etruskische Statuette – Ein anachronistischer Kriminalfall Theater, Kleinkunst & More, Gastproduktion
Der Kabarettist und Geschichtenerzähler Dietmar Gamper führt mit seinem schwarzen Krimi über den nicht nur besten, sondern auch einzigen Privatdetektiv Südtirols, Jack Margesin, in einer anachronistischen Achterbahn durch drei Jahrtausende Geschichte des Landes.
Zynisch, makaber, actionreich und voll schwarzem Humor und historischen Ungerechtigkeiten!

„Die etruskische Statuette“ ist ein schwarzer Historienkrimi von Dietmar Gamper. Der Mann hinter unserer Eigenproduktion „100 Jahre Südtirol“ holt dieses Mal noch weiter aus und nimmt uns mit auf eine spannende Zeitreise im Krimiformat.

Eine Produktion des Südtiroler Archäologiemuseums von und mit Dietmar Gamper.


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Dekadenz dankt

Die Dekadenz wird als Südtiroler Städtetheater von seiten der öffentlichen Hand gefördert.
Private Sponsoren ergänzen unser Kulturbudget.

Unterstützt von den Kulturassessoraten des Landes 2019: 239.500€, der Gemeinde Brixen 2019: 12.500€.